Kino-Aus für „Keine Zeit zu sterben“? Streaming-Riesen wollen neuen James Bond kaufen

Wird der neue „James Bond“-Streifen „Keine Zeit zu sterben“ etwa niemals in die Kinos kommen? Wir erinnern uns: Ursprünglich war November 2019 für den Kinostart geplant, doch der Termin musste dann nach einem Regiewechsel auf das Frühjahr 2020 verschoben werden. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und vielen geschlossenen Kinos weltweit soll der Actionfilm mit Daniel Craig nun voraussichtlich hierzulande am 31. März und weltweit am 2. April 2021 auf die große Leinwand kommen. Doch angeblich seien derzeit Netflix und Apple sehr interessiert daran, den Film zu kaufen, um ihn auf ihrer Streamingplattform zu veröffentlichen. Bislang gibt es noch keine Äußerungen zu den Behauptungen, das Filmstudio MGM verriet jedoch gegenüber „Variety“, dass „Keine Zeit zu sterben“ nicht zum Verkauf stehe. Doch das Filmstudio ist wie auch die Kinobranche finanziell gebeutelt durch das Coronavirus. Immer mehr Kinoketten stehen vor der Pleite, doch eine derzeitige Veröffentlichung von Blockbustern lohnt sich aus finanzieller Sicht nicht, da schon Christopher Nolans „Tenet“, der im August erschien, ein Verlustgeschäft war. Die letzten Verschiebungen sollen „Metro Goldwyn Mayer“ bereits rund 50 Millionen Dollar gekostet haben. Angeblich soll ein geforderter Kaufpreis für den 25. James Bond bei 600 Millionen US-Dollar liegen. Die Produktionskosten des Films lagen bei 250 Millionen. Eine horrende Summe für einen einzigen Streifen! Wie der Kampf um das neue Abenteuer des Agenten mit der Lizenz zum Töten weitergeht und ob Fans 007 2021 endlich im Kino sehen können, bleibt abzuwarten.

Kathrin WeisenseeImke Schmoll
 26.10.2020, 13:35 Uhr

Nach mehrfacher Verschiebung könnte es nun bald zum endgültigen Kino-Aus von James Bond kommen. Eigentlich soll „Keine Zeit zu sterben“ im Frühjahr 2021 in die Kinos kommen, doch zwei Streaming-Riesen wollen den langerwarteten Actionfilm offenbar für eine Millionen-Summe kaufen. Kommt der Streifen dann etwa nie in die Kinos? Hier gibt’s die Details!

„James Bond“-Film „Keine Zeit zu sterben“: Statt im Kino auf einer Streamingplattform?

Wann werden Fans den neuesten „James Bond“-Film „Keine Zeit zu sterben“ nun zu sehen bekommen? Die Antwort auf diese Frage hat sich in den vergangenen Monaten und sogar Jahren mehrfach geändert. Eigentlich sollte der neue Auftrag für 007 schon im Herbst 2019 in die Kinos kommen. Nach einem Regiewechsel und Arbeiten am Drehbuch gab es aber erste Verschiebungen, dann folgte die Coronavirus-Pandemie und brachte weitere Verzögerungen mit sich. Der aktuelle Stand ist, dass der Agententhriller mit Daniel Craig voraussichtlich hierzulande am 31. März und weltweit am 2. April 2021 auf der Kinoleinwand gezeigt werden soll. Aber könnte es sein, dass es dazu nun doch nicht kommt? Denn angeblich sollen derzeit Netflix und Apple großes Interesse daran bekunden, das 007-Abenteuer zu kaufen und dann statt in den Lichtspielhäusern auf den entsprechenden Streamingplattformen zu veröffentlichen. Was steckt hinter diesem Gerücht und wie wahrscheinlich ist es, dass es tatsächlich so kommt?

 ★ Wisst ihr alles rund um die „James Bond”-Filme? Testet euer Wissen mit diesen krassen Fakten!

Eines der berühmtesten Filmzitate aller Zeiten ist: „Mein Name ist Bond, James Bond.“ Dieser Satz ist einfach Kult. Und seit 1962 kämpft der britische Geheimagent „mit der Lizenz zum Töten“ in spektakulär-aufwändigen Kino-Verfilmungen unter dem Titel „James Bond - 007“. Der Schriftsteller Ian Fleming erweckte den Romanhelden damals zum Leben. Bisher durften sechs Schauspieler in die Fußstapfen des stilvollen „Agenten 007“ treten. Wir packen heute fünf krasse Fakten für euch aus, die ihr sicherlich noch nicht über die legendären Filme kanntet. Los geht’s mit Fakt Nummer 1. Wenn ihr euch immer schon mal gefragt habt, wie der britische Autor auf den Namen des coolsten Spions und Herzensbrechers kam, dann sperrt jetzt eure Lauscher auf: James Bond heißt ein bekannter Vogelexperte und da Ian Fleming ein riesiger Vogel-Fan war, benannte er „007“ nach dem Autor eines Buches. Weiter geht’s mit dem nächsten Fakt: Alle bisherigen Bond-Darsteller sind zwischen 1,85 und 1,88 Meter groß. Nur einer tanzt aus der Reihe. Daniel Craig ist mit 1,78 Meter deutlich kleiner als seine Vorgänger. Bonds-Dauer-Mission ist das Töten von bösen Jungs, das Trinken von geschüttelt, nicht gerührten Martinis sowie das Verführen von heißen Girls. Aber welcher Geheimagent hat wohl die meisten Bösewichte umgebracht? Pierce Brosnan! Der gebürtige Ire war in den 90ern der tödlichste James Bond. In seinen vier Filmen von „Goldeneye“ bis hin zu „Stirb an einem anderen Tag“ hat Brosnan als Bond etwa 135 Bösewichte getötet. Laut einer von „Sky“ in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage gehörte allerdings sein Kollege Sean Connery bei den deutschen Fans zu den beliebtesten Bond-Darstellern. Etwas bizarr ist der nächste und damit vierte Fakt: Roger Moore scheint ziemlich eitel zu sein - zumindest wenn es um die Renn-Sequenzen ging. Diese musste für ihn sein Stuntman übernehmen, da es ihm missfiel, wie er dabei aussah. Und hier ist auch schon der letzte Fakt: „Goldeneye“ ist der bisher bekannteste „Bond“-Streifen. Doch wusstet ihr, dass die namengebende „Goldeneye“ eigentlich ein Anwesen auf Jamaika ist, das dem Schriftsteller und Bond-Vater Ian Fleming gehörte? Dort schrieb er auch seine Romane!

Kinobranche & Filmstudios leiden unter der Coronavirus-Pandemie

Geäußert haben sich die Verantwortlichen zu diesen Behauptungen bislang noch nicht, aber das Filmstudio MGM ließ gegenüber dem Blatt „Variety“ wissen, dass „Keine Zeit zu sterben“ nicht zum Verkauf stehe. Dass die gesamte Kinobranche und auch die Studios es gerade alles andere als leicht haben, ist allerdings auch bekannt. Die Hoffnung, die auf Blockbustern ruhte, hat sich bisher nicht wirklich erfüllt, wie am Beispiel von Christopher Nolans „Tenet“ zu sehen war, der mit seinem Kinostart im August zum Verlustgeschäft wurde. Auch sollen die letzten Verschiebungen des 25. „James Bond“das Studio „Metro Goldwyn Mayer“ bereits rund 50 Millionen Dollar gekostet haben. Die Produktionskosten lagen bei 250 Millionen. Aufgepasst, jetzt kommt noch eine krassere Summe: Angeblich soll ein angebotener Kaufpreis bei 600 Millionen US-Dollar liegen. Es bleibt abzuwarten, wie der Thriller rund um den neuen Agentenfilm letztlich ausgehen wird.

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