Die Meldungen über den möglichen Suizid von „DSDS“-Star Daniel Küblböck überschlagen sich aktuell im Internet. Am Sonntagmorgen soll der Sänger offenbar, mehreren Medienberichten zufolge, auf dem Weg nach New York von der „AIDAluna“ gesprungen sein. Dies bestätigte inzwischen auch ein AIDA-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Unglücksstelle liegt 100 Seemeilen von Neufundland entfernt auf offener See, die Suche nach dem 33-Jährigen dauert an. Reaktionen bei Twitter gibt es unter dem Hashtag #küblböck zahlreiche - leider auch viele erschreckende. So schreibt diese Userin: „Weil man nicht gefühlskalt ist, wird man hier beleidigt. Ich habe einfach nur Respekt und Mitgefühl, auch wenn ich kein Fan von Daniel Küblböck bin!“ Sie bekam auf ihren Twitter-Post nämlich diese Antwort: „Ja klar. Vor so einem Respekt? Sieht man dir auch an, dass du solchen Abschaum in Schutz nimmst.“ Und auch dieser Twitter-Nutzer schreibt: „Daniel war der einzige ‚DSDS`-Kandidat, für den ich je angerufen habe und erntete dafür Häme meiner Mitschüler. Ich will gar nicht wissen, wie es ihm sein Leben lang erging. Und das nur, weil er ein bisschen anders war. Ich hoffe auf ein Wunder und ansonsten… R.I.P“ Immer mehr verdichten sich die Hinweise auf einen Freitod des sympathischen Paradiesvogels aus „Deutschland sucht den Superstar“. Seit über 24 Stunden wird inzwischen nach Daniel Küblböck gesucht, die Chancen ihn noch lebend zu finden, seien gering, heißt es. Trotzdem gibt dieser Twitter-User - wie viele andere - die Hoffnung nicht auf: „Können wir einfach beten, dass er noch lebt? Man muss ihn nicht mögen, um zu hoffen, dass er gefunden wird.“ Inzwischen tauchte auch ein Beitrag von der offiziellen Facebookseite des Fanclubs von Daniel Küblböck auf, der bereits Anfang August gepostet wurde. Dort soll der Sänger und Schauspieler über das Mobbing an seiner Schauspielschule geschrieben haben. Ob dieser Post aber wirklich von Daniel Küblböck selbst stammt, ist unklar, er wurde inzwischen gelöscht. Die Schauspielschule reagierte allerdings inzwischen auf die Mobbingvorwürfe und weist die Anschuldigungen von sich.

 22.09.2018, 02:44 Uhr

Während sich viele Fans noch immer wünschen, dass sich alles als Falschmeldung entpuppt, schwindet mit jeder Minute die Hoffnung, dass Daniel Küblböck lebend aus dem etwa 10,5 Grad kalten Wasser geborgen wird. Gestern Mittag vermeldet „Bild.de“, dass ein Passagier der „AIDAluna“ von der Fahrt von Hamburg nach New York über Bord gegangen sein soll. Inzwischen bestätigte „AIDA“, dass ein Kabinen-Check ergeben habe, dass es sich bei der vermissten Person tatsächlich um Daniel Kaiser-Küblböck – wie er seit seiner Adoption heißt – handelt.

Rettungsmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg 

„Der Kapitän und die Crew von AIDAluna haben umgehend und in enger Abstimmung mit den örtlichen zuständigen Behörden alle erforderlichen Rettungsmaßnahmen eingeleitet“, heißt es in dem Statement des Kreuzfahrtunternehmens vom 9. September. Auch in der Nacht wurde nach dem ehemaligen „Deutschland sucht den Superstar“-Teilnehmer gesucht. Bislang ohne Erfolg. Fans und Medien versuchen derweil zu verstehen, was den Sänger offenbar dazu brachte, etwa 100 Seemeilen von Neufundland entfernt, von Deck des Dampfers zu springen. Ein mittlerweile gelöschtes Facebook-Posting könnte Licht ins Dunkel bringen.

Wurde Daniel Küblböck gemobbt? 

Das Posting, welches auf einer Fanpage veröffentlicht wurde, geht derweil im Netz viral. In dem offenbar von Daniel verfassten Posting, gibt er an, psychisch sowie physisch in keiner guten Verfassung zu sein. Daniel wurde an seiner Schauspielschule, die er seit 2015 besuchte, laut eigenen Aussagen gemobbt, schreibt: „Ich muss diesen Schmerz der letzten Monate erst noch verkraften. Dieses monatelange Mobben an meiner Schule in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert. Ich musste Wochen mit hohen Hacken über Steine laufen, dann wurde mir meine Bühnengarderobe zerschnitten und mir wurde Sabotage unterstellt, da jemand Wasser über die Technik geschüttet hat.“ Die Dozentin habe das Mobbing „stillschweigend hingenommen“.

Die Schauspielschule bezieht Stellung 

Wenige Minuten nach unserer Bitte um ein Statement, wurde auf der Facebook-Seite der „ETI Schauspielschule Berlin“ folgendes Statement veröffentlicht: „Wir sind zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck. Die ETI Schauspielschule Berlin möchte zum Schutz der Privatsphäre von Daniel zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kusierenden Gerüchten tätigen. Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Fans.“

Zweitaccount auf Instagram zeigt Daniel Küblböck als Frau

Auf der verzweifelten Suche nach dem „Warum?!, stieß man jetzt auch auf Daniels angebliches Zweit-Profil auf Instagram. Unter dem Account „Rosa_Luxem“ veröffentlichte demnach Daniel Fotos in Frauenkleidung. In der Instagram-Biografie des Profils heißt es: „Künstlerin | Schauspielerin | Transexuell. Auch an Bord soll Daniel Medienberichten zufolge Frauenkleidung getragen haben. War es das Versteckspiel, dass Daniel Küblböck das Leben schwer machte? Der heimliche Wunsch, als Frau zu leben? Ganz egal, was zu Daniels vermeintlichem Sprung geführt hat – Fans hoffen weiter, dass er ihnen die Gründe eines Tages persönlich erklären kann.  Wenn Sie sich in einer verzweifelten Lage befinden, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Updates

14.16 Uhr: Dieter Bohlen erntet Shitstorm

Inzwischen hat sich auch „DSDS“-Chefjuror Dieter Bohlen zum Drama um seinen Ex-Schützling Daniel Küblböck zu Wort gemeldet, sagte unter anderem bedrückt: „Ich kann es irgendwie im Moment weder fassen noch glauben. Ich kenne Daniel ja von früher. Ich muss dazu natürlich sagen: Er war auf der einen Seite ja ein unheimlich lustiges Kerlchen, was man so im Fernsehen gesehen hat. Aber wenn er bei mir Zuhause war, gab es eben auch das totale, krasse Gegenteil.“ Mehr als die Worte interessiert viele Fans jedoch der Pullover, welchen der Pop-Titan in dem Instagram-Clip trägt. Auf diesem steht geschrieben „Be one with the ocean“ (zu dt.: „Sei eins mit dem Ozean“). In den Kommentaren erntet Dieter Bohlen für seine Kleiderwahl harsche Kritik. Auf die Vorwürfe reagierte er bislang nicht.

16.30 Uhr: Dieter Bohlen entschuldigt sich

Mit einem neuen Video hat Dieter Bohlen zu den Vorwürfen seiner Instagram-Abonnenten Stellung genommen. „Ich bin gerade erst gelandet, deshalb melde ich mich erst jetzt. Das ist völlig falsch rübergekommen. Mir tut das total leid, wenn ihr das falsch verstanden habt. Daniel war echt ein Freund, den habe ich total lieb gehabt. Wir haben uns gut verstanden und ich wollte ihm etwas Nettes sagen. Wenn ihr das falsch verstanden habt oder so, dann tut es mir wirklich, wirklich leid. Sorry“, entschuldigt sich der Produzent in dem kurzen Instagram-Video. 

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