Die Castings für die neue Staffel von „Germany’s next Topmodel“ haben bereits begonnen, die Dreharbeiten laufen und Anfang 2020 soll die beliebte Model-Castingshow mit Heidi Klum wieder an den Start gehen. Das große Finale wird dann voraussichtlich wieder im Mai stattfinden, aber - wenn es hart auf hart kommt - nicht mehr in Düsseldorf! Zumindest wenn es nach einigen Politikern der Stadt geht. Die diskutieren nämlich immer wieder angeregt darüber, wie frauenfeindlich GNTM wirklich ist und ob durch das Event ein falsches Bild der Stadt ins Land hinausgesendet wird. Schon Mitte September stellten die Linken im Düsseldorfer Gleichstellungsausschuss klar, dass sich Heidi einen neuen Austragungsort für das Finale suchen müsse. Nach Einschätzung der Fraktion werden Frauen in dem Wettbewerb nämlich als „Ware“ behandelt. Das Format sei demnach die „Darstellung eines neuen Sexismus, dem sich die Frauen angeblich freiwillig unterwerfen“. Die Ratsfraktion stellte deshalb bei einer Sitzung bereits in Frage, ob Veranstaltungen, „die gegen die gendergerechte Darstellung von Rollenbildern verstoßen“, untersagt werden können. Doch die Chancen dafür stehen schlecht, berichtete damals auch „RP online“. Eine Grundlage, auf der man die Vermietung der Halle im ISS Dome verhindern könne, gäbe es schlicht und ergreifend nicht. Wenn Heidi und ihre Mädels also ihr Finale in Düsseldorf feiern wollen, werden sie das im Mai 2020 auch tun. Obwohl sich sicher auch Fans in Berlin, München, Köln oder anderen großen Städten auf ein GNTM-Finale direkt vor der Haustür gefreut hätten, oder!?

 11.12.2019, 10:51 Uhr

Einige Poltiker in Düsseldorf versuchen sich bereits seit einiger Zeit gegen ein GNTM-Finale 2020 in ihrer Stadt zu wehren. Vor allem die Linken halten die Show für frauenfeindlich und befürchten, dass Düsseldorf so in einem falschen Licht dastehen könnte. Wird das Finale der Castingshow im kommenden Jahr woanders stattfinden müssen? Mehr Infos gibt’s hier!

Findet das „Germany’s next Topmodel“-Finale 2020 nicht im Düsseldorfer ISS Dome statt?

Während der vergangenen zwei Staffeln war der Düsseldorfer ISS Dome Schauplatz des großen GNTM-Finales. Hier sollte sich das Leben der Gewinnerinnen Toni Dreher-Adenuga und Simone Kowalski für immer verändern. Wird dieser besondere Moment im kommenden Jahr etwa woanders zelebriert? Bereits im September wurde berichtet, dass „Die Linke“ im Gleichstellungsausschuss der Stadt sich dafür stark mache, die ProSieben-Show zukünftig an einem Ort austragen zu lassen. 

Die Arbeiten an der 15. Staffel GNTM laufen bereits auf Hochtouren

Und die Vorwürfe, über welche „RP Online“ berichtete, sind schwerwiegend: So wird mit den Kandidatinnen in Augen von „Die Linke“ wie „Ware“ umgegangen. Auch öffentliche Demütigung und Frauenfeindlichkeit spielt laut den Kritikern eine Rolle. Ob Fans im kommenden Frühjahr das „Germany’s next Topmodel“-Finale also aus einer anderen Halle vom heimischen Sofa aus sehen werden? Das bleibt abzuwarten. Fest steht allerdings, dass die Arbeiten an der 15. Staffel GNTM bereits auf Hochtouren laufen. Schon am 09. September dieses Jahres meldete sich Model-Mama und Chefjurorin Heidi Klum mit einem stylischen Boomerang und den Worten „First day @GNTM“, auf Instagram zu Wort: 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

First day @GNTM #gntm2020 #ichbingntm2020

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Ob sich die Kritiker am Ende tatsächlich durchsetzen und die erfolgreiche Unternehmerin aus Düsseldorf verbannen können? Die Chancen dafür stehen laut des Artikels von „RP online“ wohl schlecht. Wir bleiben für euch aber weiter dran!

↓★ Nach ihrem großen Tag wurde es still um Simone Kowalski, die GNTM 2019 für sich entschied. Warum sich die Siegerin so rar macht, darüber sprach zuletzt Ex-Kandidatin Elena Carrière. Was sie mutmaßt, das erfahrt ihr im unten stehenden Video! ★↓

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