Die zweite Folge der neuen Staffel von „Germany’s next Topmodel“ schlug in den letzten Tagen hohe Wellen. Für die gehörlose Kandidatin Maria gab es nach dem Entscheidungswalk kein Foto von Heidi Klum. Fans der ehemaligen GNTM-Kandidatin schienen dabei fest daran zu glauben, dass der Grund dafür ihre Kritik an den Outfits von Designerin Marina Hoermanseder war. Sie war als Gastjurorin mit von der Partie und wurde von der 21-jährigen Maria auf die aus ihrer Sicht nicht gut sitzenden Cups angesprochen. Die Folge: Die Designerin kassierte einen heftigen Shitstorm und musste zeitweise sogar die Kommentarfunktion auf ihrem Instagram-Account deaktivieren. Auch ihr Postfach wurde dabei mit Hassnachrichten überflutet. Ein Schock für Marina Hoermanseder, vor allem kurz nach den dramatischen Vorfällen rund um die ehemalige GNTM-Kandidatin Kasia Lenhardt, die erst vor wenigen Tagen leblos in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Im Interview mit „it’s in TV“ erklärte sie: Ab 7:07 min „Überall hieß es, ‚stop hating‘ und wir machen das nicht mehr und kein Cybermobbing und das Ganze. Und dann ist die nächste Folge ‚Germany’s next Topmodel’, drei Tage später, und die Leute sind genauso haltlos und hasserfüllt schon wieder.“ Zudem stellte Marina Hoermanseder klar, dass sie neben Fotograf Rankin lediglich als Gast-Jurorin in der Show war und am Ende nicht die finale Entscheidung traf. Ab 7:40 min „Rankin und ich haben beraten und es ist allen klar: Heidi ist der Boss! Heidi trifft die Entscheidungen. Und Rankin hat das Fotoshooting mit Heidi beurteilt, da war ich gar nicht. (…) Dann haben wir zu dritt natürlich den Walk beurteilt und der war nicht gut genug. Und da sind aber Kandidaten dabei, die echt echt gut sind und da hat’s einfach nicht gereicht. Und ich verstehe nicht, warum es heißt, dass ich die Mädchen fertig mache, wenn ich sage, dass es ein Beruf eines Models ist, das anzuziehen, was der Designer ihr gibt zum Anziehen, weil er sich was dabei gedacht hat.“ Doch so oder so sollte klar sein: So ein massiver Shitstorm kann am Ende nicht der richtige Weg sein - auch wenn sowohl GNTM-Kandidatin Maria als auch ihre Fans sicher sehr enttäuscht über ihr schnelles Aus in der Model-Castingshow von Heidi Klum waren.

 16.02.2021, 11:20 Uhr

Der dramatische Tod von Ex-GNTM-Kandidatin Kasia Lenhardt erschütterte viele erst vor wenigen Tagen. Anschließend hieß es von vielen Seiten, dass Hass im Netz keine Chance haben darf, doch schon kurz danach war das offenbar wieder vergessen. So zeigte sich Designerin Marina Hoermanseder nach ihrem Auftritt bei GNTM 2021 geschockt, als sie ein Shitstorm ereilte und sie für den Rauswurf der gehörlosen Kandidatin Maria verantwortlich gemacht wurde. Was sie heute dazu sagt, erfahrt ihr bei uns.

Kein Foto wegen Outfit-Kritik bei GNTM? Darum wurde die Designerin angefeindet

Nach dem Entscheidungswalk, den die Model-Anwärterinnen in den Kreationen von Marina Hoermanseder absolvierten, gab es für die gehörlose GNTM-Kandidatin Maria kein Foto von Heidi Klum. Fans der Model-Anwärterin vermuteten einen bestimmten Grund: Maria äußerte Kritik an den Outfits der Designerin, die auch als Gast-Jurorin in der Folge von „Germany's next Topmodel” dabei war. Die 35-Jährige wurde von der 21-Jährigen nämlich auf die aus ihrer Sicht nicht gut sitzenden Cups an dem Kleid angesprochen und erklärte der Kandidatin daraufhin, dass der Designer entscheide, was das Model zu tragen hat. Maria musste das Kleid trotzdem präsentieren, konnte beim Walk nicht überzeugen und ging bei der Foto-Vergabe leer aus. Es folgte: Ein heftiger Shitstorm gegen die österreichische Modemacherin.

„Haltlos und hasserfüllt": Schock für Marina Hoermanseder nach „Germany's next Topmodel"

Wegen der Fülle fieser Kommentare deaktivierte die Designerin zeitweise die Kommentarfunktion ihres Instagram-Accounts und auch ihr Postfach wurde mit Hassnachrichten regelrecht überflutet. Für Marina Hoermanseder war das ein Schock, auch in Anbetracht jüngster Ereignisse. Erst vor wenigen Tagen wurde die ehemalige GNTM-Kandidatin Kasia Lenhardt leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Viele Influencer sprachen sich daraufhin besonders deutlich gegen Hate und Mobbing aus. Die Designerin erklärte im Interview mit „it's in TV”: „Überall hieß es, ‚stop hating' und wir machen das nicht mehr und kein Cybermobbing und das Ganze. Und dann ist die nächste Folge ‚Germany's next Topmodel', drei Tage später, und die Leute sind genauso haltlos und hasserfüllt schon wieder.”

Gastjurorin stellt klar: Die Entscheidungen trifft GNTM-Chefin Heidi Klum

Marina Hoermanseder stellte außerdem klar, dass die finale Entscheidung über ein GNTM-Aus nicht bei den Gast-Juroren liegt, also in dem konkreten Fall Fotograf Rankin und ihr. So beschrieb sie das Vorgehen: „Rankin und ich haben beraten und es ist allen klar: Heidi ist der Boss! Heidi trifft die Entscheidungen. Und Rankin hat das Fotoshooting mit Heidi beurteilt, da war ich gar nicht. (...) Dann haben wir zu dritt natürlich den Walk beurteilt und der war nicht gut genug. Und da sind aber Kandidaten dabei, die echt echt gut sind und da hat's einfach nicht gereicht. Und ich verstehe nicht, warum es heißt, dass ich die Mädchen fertig mache, wenn ich sage, dass es ein Beruf eines Models ist, das anzuziehen, was der Designer ihr gibt zum Anziehen, weil er sich was dabei gedacht hat.”
Klar sollte so oder so sein: Auch wenn Enttäuschung über das Ausscheiden der Lieblingskandidatin sicherlich verständlich ist, ist ein massiver Shitstorm sicherlich am Ende nicht der richtige Weg.

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