Pamela Reif hat vor Gericht verloren. Das hat die bekannte und beliebte Influencerin auf ihrem Instagram-Kanal verraten. Dahinter steckt der Verband sozialer Wettbewerb, der zahlreiche Social-Media-Nutzer wegen nicht gekennzeichneter Werbung abgemahnt hatte. Die 23-jährige Pamela zog vor Gericht, verlor nun allerdings. "Nach dem Urteil bin ich verpflichtet, private Posts mit Tap Tags oder Verlinkungen als Werbung zu markieren - selbst wenn ich mir die Produkte selbst gekauft habe und sie euch wirklich nur empfehlen möchte", schrieb sie in einem Instagram-Post. Damit tut sich nun allerdings ein neues rechtliches Problem für sie auf, wie sie weiter verriet: "Wenn ich etwas als Werbung kennzeichne, ohne eine Kooperation mit der markierten Firma zu haben, verstoße ich ebenfalls gegen das Gesetz und könnte von dem Unternehmen abgemahnt werden. Wie man dieses Problem lösen soll? Unklar." Verrückt, dass Pamela Reif und ihre Influencer-Kollegen es somit eigentlich nur falsch machen können. Die 23-Jährige pocht allerdings weiter auf ihr Recht der freien Meinungsäußerung und will das Urteil vorerst zwar akzeptieren, aber in Berufung gehen. Auch Cathy Hummels befindet sich in einem ähnlichen Fall inmitten eines Prozesses. Dort soll eine Entscheidung Ende April gefällt werden. Es bleibt spannend!

 22.03.2019, 00:00 Uhr

Pamela Reif will in Berufung gehen: Die Influencerin hat vor Gericht eine Niederlage gegen den "Verband sozialer Wettbewerb" einstecken müssen. Der hatte Probleme damit, dass die 23-Jährige nicht alle Posts auf als Werbung kennzeichnete. Mehr dazu gibt es hier.

Klatsche vor Gericht: Pamela Reif muss sich vorerst geschlagen geben

Das war wohl nichts! Pamela Reif musste vor dem Landgericht Karlsruhe am gestrigen Tag (21. März 2019) eine Klatsche einstecken. Im Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass Pam vom „Verband Sozialer Wettbewerb“ wegen unerlaubter Werbung abgemahnt wurde. Der Fitness-Queen wurde vorgeworfen, werbliche Posts nicht als solche gekennzeichnet zu haben. Dabei handelte es sich allerdings um Beiträge, für welche die Vier-Millionen-Abonnenten-schwere Pamela kein Geld erhalten, sondern lediglich die Marken verlinkt habe. Welche Folgen das Urteil für sie selbst und ihre Fans hat, das verriet Pamela in einem neuen Instagram-Post.

Pamela Reif will in Berufung gehen und veröffentlichte auf Instagram ein langes Statement

Im Klartext bedeutet das Urteil: Sobald Pamela Reif eine Marke verlinkt, muss der Post als Werbung gekennzeichnet werden. Und zwar unabhängig davon, ob sie Geld von der Firma erhalten hat oder nicht. Noch ist das Urteil nichts rechtskräftig. Einen Monat hat Pamela Reif Zeit, um in Berufung zu gehen. Und das wird sie auch tun, wie sie nun zu einem Schwarz-Weiß-Pic auf Instagram schrieb: „Meiner Meinung nach verletzt das Ganze mein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Ich muss die Entscheidung des Gerichts erstmal hinnehmen und befolgen, werde aber weiterhin für meine Ansicht gerade stehen und in Berufung gehen.“ Unter dem Beitrag kommentieren auch andere Influencer wie Cathy Hummels, die selbst aus eben diesen Gründen im Februar vor Gericht erschien. Auch sie wurde im vergangenen Jahr vom „Verband Sozialer Wettbewerb“ abgemahnt. Das Urteil im Falle von Cathy soll laut „Bild“ am 29. April 2019 verkündet werden.

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