Eiskönigin Disneys „Die Eiskönigin“ verzauberte große und kleine Fans weltweit. Doch nun half der Animationsfilm rund um Anna und Elsa auch dabei, ein Rätsel zu lösen, das Wissenschaftler seit rund 60 Jahren beschäftigt. Das sogenannte „Unglück am Djatlow-Pass“ geschah 1959 in der damaligen Sowjetunion. Neun Ski-Wanderer kamen auf unerklärliche Weise ums Leben. Einige der Leichen waren mit grausamen Verletzungen übersäht wie Schädel- und Rippenbrüche oder fehlende Augen. Seither ranken sich verschiedene Theorien um die Todesursache - darunter wurden auch UFOs oder ein Überfall durch einen Yeti genannt. Doch nun konnten zwei Schweizer Forscher anscheinend das Rätsel endlich lösen und zwar mithilfe der Disney-Animatoren von „Die Eiskönigin“. Die Schneeanimationen des Films wurden für ein neues Modell genutzt, das die Auswirkungen von Lawinen auf den menschlichen Körper realistisch darstellen konnte. Das Ergebnis: Die Verletzungen der Leichen waren tatsächlich Folgen einer Schneelawine. Aber nicht nur das: Es soll sich sogar um eine ungewöhnlich kleine Lawine gehandelt haben, die zu so massiven Schäden in der Lage war. Dennoch werden Verschwörungstheorien rund um das Unglück sicherlich nicht abreißen, so meinte einer der Forscher im „National Geographic“: „Menschen wollen nicht, dass eine Lawine die Lösung ist. Das ist ihnen einfach zu normal.“

 05.02.2021, 12:20 Uhr

60 Jahre lang gab es Verschwörungstheorien rund um die mysteriösen Tode bei dem sogenannten „Unglück am Djatlow-Pass“, bei dem neun Menschen starben. Die Leichen wiesen dabei grausame Verletzungen auf, die bisher nicht aufgeklärt werden konnten. Doch jetzt konnte das Rätsel dank von den Machern von Disneys „Die Eiskönigin“ gelöst werden. Welche Rolle der Familienfilm „Frozen“ hier spielt, erfahrt ihr in unserem Video.

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