Reality-Stars vs. Uni-Absolventen Im Fernsehen lässt sich gut Geld verdienen, das wissen auch die Teilnehmer von Reality-TV-Shows wie beispielsweise „Love Island“. Die Kandidaten ziehen für eine Zeit lang in eine Villa, lassen sich verkuppeln und das Gewinnerpärchen kassiert am Ende ordentlich ab. Wie gut die Reality-Stars verdienen, machte bereits eine Untersuchung aus Großbritannien klar. Laut „Frontier“ verdienen ehemalige Teilnehmer dabei teils mehr als Absolventen der Elite-Unis Oxford oder Cambridge. Nicht nur die Gage und das gewonnene Preisgeld der jeweiligen Show werden dabei verrechnet, im Anschluss verdienen viele durch Werbung auf Social Media, mit Auftritten auf Events oder anderen Werbeeinnahmen ein ordentliches Sümmchen. Durchschnittlich sollen Teilnehmer damit rund 1,2 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren nach der Show einnehmen. Sogar Kandidaten, die nur kurz in einer Show in Erscheinung traten, sollen etwa 900.000 Euro verdienen können. Lieblinge einer Staffel können sogar rund 2,6 Millionen Euro einnehmen. Und obwohl die Elite-Unis Oxford und Cambridge laut Studien die meisten Millionäre Großbritanniens hervorbringen, sind die Studiengebühren im Vorfeld ziemlich teuer. Und so kommt es, dass die Einnahmen rund um eine Teilnahme an beispielsweise „Love Island“ in Großbritannien am Ende höher sind. Für die Forscher ist es daher auch nicht verwunderlich, dass sich in der britischen Ausgabe der Show in einem Jahr mehr Menschen bewerben als bei beiden Unis zusammen. Ob es aber wirklich schlauer ist, Reality-TV-Teilnehmer zu werden statt Universitätsabsolvent? Das bleibt mal dahingestellt.

 09.09.2021, 09:44 Uhr

Eigentlich sollte man meinen, dass Uni-Absolventen von Oxford oder Cambridge mehr verdienen als beispielsweise die Kandidaten von „Love Island“. Doch dem ist nicht so, wie eine britische Studie bereits zeigte. Mehr zu diesem Thema gibt es hier bei uns im Video.

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