Werden die Produzenten von „Riverdale“ in der fünften Staffel der Serie auf die aktuellen Diskussionen um mehr Diversity reagieren? Schon vor einiger Zeit beklagte sich die „Toni Topaz“-Darstellerin Vanessa Morgan auf Twitter darüber, dass die Autoren der Show schwarze Figuren nicht gleichwertig wie die weißen entwickeln. Daraufhin meldete sich der Schöpfer von „Riverdale“, Roberto Aguirre-Sacasa, zu Wort und versprach in Bezug auf Vanessas Kritik: „Wir werden besser daran tun, sie und die Figur, die sie spielt, zu ehren. Ebenso wie alle unsere farbigen Schauspieler und Charaktere.“ Nun soll sich angeblich tatsächlich etwas ändern. „Betty Cooper“-Darstellerin Lili Reinhart verriet im Live-Gespräch mit Asha Bromfield auf Instagram bereits, dass Änderungen in Bezug auf die schwarzen Charaktere in der Serie in Planung seien. Zudem plauderte sie aus, dass es womöglich ein Wiedersehen mit Asha als Melody Valentine von der Schülerband „Die Pussycats“ in „Riverdale“ geben könnte, wie sie erfahren hat. Die Band bestand ursprünglich aus drei schwarzen Schülerinnen, bis Veronica Lodge der Gruppe beitrat bevor sie schließlich komplett aus der Storyline von „Riverdale“ verschwand. Nun soll in der nächsten Staffel mehr auf eine stärkere Repräsentation von Schwarzen in der Serie geachtet werden. Lili Reinhart meinte dazu: „Ich glaube, Roberto möchte, dass Riverdale die Bewegung einer Fernsehshow anführt, die das Geschehen in der Welt aufgreift und tatsächlich etwas dagegen unternimmt. Deshalb bin ich wirklich stolz auf ihn.“

 17.06.2020, 13:07 Uhr

„Riverdale“ will in Staffel fünf einige Dinge ändern. Soll sollen schwarze Charaktere mehr in den Fokus gestellt werden und auch ein Wiedersehen mit der Schülerband „Die Pussycats“ soll in Planung sein. Zuvor gab es Kritik von der afroamerikanischen Schauspielerin Vanessa Morgan, die „Toni Topaz“ verkörpert. Erfahrt mehr Details bei uns.

"Riverdale" soll in Zukunft mehr Wert auf Diversion legen

Vor einiger Zeit, im Rahmen der "Black Lives Matter"-Demonstrationen und aktuellen Anti-Rassismus-Debatte, äußerte sich "Tony Topaz"-Darstellerin Vanessa Morgan bereits kritisch gegenüber dem Macher der Serie, Roberto Aguirre-Sacasa, und den Autoren. Auf Twitter sagte die 27-jährige "Riverdale"-Darstellerin, dass man schwarze Figuren in der Show - und auch generell in der Film- und Fernsehwelt - nicht gleichwertig zu weißen Figuren betrachtet. Dunkelhäutige Charaktere seien eher Nebencharaktere, die die weißen Charaktere unterstützen sollen und ihre Geschichte nie wirklich weit ausgeführt und entwickelt wird, so Morgan weiter. Werden die Produzenten von "Riverdale" in der kommenden Staffel auf die aktuellen Diskussionen reagieren und dafür sorgen, mehr Diversity in ihre Show zu bringen? Eins ist bereits jetzt klar: Roberto Aguirre-Sacasa reagierte bereits auf Vanessa Morgans Kritik, versprach aber sofort, dass sie sich bessern wollen: "Wir werden besser daran tun, sie und die Figur, die sie spielt, zu ehren. Ebenso wie alle unsere farbigen Schauspieler und Charaktere." Das klingt doch schon mal viel versprechend!

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Auch einige der anderen "Riverdale"-Darsteller klinkten sich in die Diversity-Debatte ein

Anscheinend steht der beliebten Serie nun tatsächlich eine große Änderung bevor. Auch "Betty Cooper"-Darstellerin Lili Reinhart verriet in einem Live-Gespräch mit Asha Bromfield auf Instagram, dass Änderungen in Bezug auf die schwarzen Charaktere in "Riverdale" bereits in Planung seine. Das ging ja flott! Asha Bromfield spielt ebenfalls in "Riverdale" mit. Ihre Rolle als "Melody Valentine" ist jedoch nicht wirklich häufig zu sehen und tauchte innerhalb der vier Staffeln nur ab und zu mal auf, wenn ihre Rolle wichtig für die Story wird, was den Kritikpunkt von Vanessa Morgan nur noch mehr unterstreicht. Asha Bromfield verriet jedoch, dass es womöglich ein Wiedersehen in der kommenden fünften Staffel geben könnte. Ihr Charakter sang zusammen mit zwei weiteren, dunkelhäutigen Mädels in der Schulband in "Riverdale", den "Pussycats". Mal schauen, ob es tatsächlich eine Reunion der Band geben wird. Lili Reinhart hatte im Instagram-Live-Video jedoch eine eindeutige Meinung dazu: "Ich glaube, Roberto möchte, dass Riverdale die Bewegung einer Fernsehshow anführt, die das Geschehen in der Welt aufgreift und tatsächlich etwas dagegen unternimmt. Deshalb bin ich wirklich stolz auf ihn." Und wir sowieso! 

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