Viele Menschen waren erleichtert, als nach Ende des Corona-Lockdowns die Friseure vor gut drei Monaten wieder öffneten und man sich mit Maske und entsprechendem Hygienekonzept wieder die Haare verschönern lassen konnte. Doch anscheinend leiden die Friseurbetriebe nach einem kurzen Ansturm im Mai nun wieder unter Kundenmangel. Der Grund sei die unsichere Lage von Kurzarbeit, weshalb viele länger warten, bis sie sich einen neuen Haarschnitt gönnen. Auch die neuen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln seien schwer einzuhalten. So können Friseursalons derzeit nur weniger Kunden gleichzeitig versorgen, als das noch vor Corona der Fall war. Die Einbußen der sechswöchigen Schließung können voraussichtlich nicht mehr eingeholt werden. Rund 20 Prozent weniger Einnahmen werden für die Branche in diesem Jahr daher erwartet. Viele Betriebe haben nach der Wiedereröffnung daher die Preise durchschnittlich um rund fünf Prozent erhöht. Auch das Statistische Bundesamt stellte bereits eine deutliche Erhöhung der Friseurpreise fest.

 18.08.2020, 09:00 Uhr

Obwohl es nach dem Corona-Shutdown im Mai zu einem Boom bei den Friseuren kam, lässt sich nun offenbar kaum einer mehr die Haare schneiden. Die Gründe sind unterschiedlich, doch die Branche kann die Einbußen voraussichtlich nicht mehr einholen. Die Details haben wir hier.

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