Durch Restaurantbesuche und andere Aktivitäten wird das Risiko einer Coronavirus-Infektion erhöht. Das hat eine US-amerikanische Studie nun herausgefunden. Nach dem Shutdown ist es bereits seit einigen Wochen wieder erlaubt, unter anderem Gaststätten zu besuchen - natürlich nur unter bestimmten Hygienevorschriften. Dazu zählt, dass zwischen Tischen der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Zudem müssen Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sobald sie ihren Sitzplatz verlassen. Dennoch können einige Aktivitäten zu einer erhöhten Ansteckung mit dem Coronavirus führen: Die US-Gesundheitsbehörde CDC veröffentlichte nun ei-ne Studie zum Thema Coronavirus-Ansteckung. Dabei fand man heraus, dass Testpersonen der Studie, die positiv auf Corona getestet wurden, in den vorhergehenden 14 Tagen fast doppelt so häufig ein Restaurant besucht haben, als diejenigen, die negativ getestet wurden. Dabei wurde nicht untersucht, ob die Teilnehmenden während des Restaurantbesuchs drinnen oder draußen gesessen haben. Aber nicht nur ein Besuch in der Gaststätte kann die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung erhöhen: Denn in der Untersuchung, die in insgesamt zehn US-Bundesstaaten vom 01. bis zum 29. Juli durchgeführt wurde, wurden die Hälfte der Probanden, die über Symptome klagten, positiv auf Corona getestet. Dabei wurden nicht nur Restaurantbesuche abgefragt, sondern unter anderem auch, ob sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren sind, im Fitnessstudio waren oder im Büro gearbeitet haben. Ob man die Ergebnisse aus den USA allerdings 1:1 auf Deutschland übertragen kann, ist unklar.

 30.09.2020, 13:16 Uhr

Nach dem Shutdown freuten sich viele Menschen darüber, sich wieder freier in ihrem Alltag bewegen zu können. Auch das Essen im Restaurant war wieder möglich. Aber wie sieht es eigentlich mit der Ansteckungsgefahr mit Corona durch einen Restaurant-Besuch aus? Ist diese höher? Eine Studie gibt jetzt Aufschluss darüber.

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