Seit Kurzem sind wegen der Corona-Krise Sportstätten in weiten Teilen der Bundesrepublik geschlossen. Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist verboten - so auch in Reitschulen. Doch inwiefern betreffen die Maßnahmen die Pferdebesitzer? Immerhin müssen die Tiere artgerecht versorgt werden, doch auch im Stall kommt es wohl oder übel zu Kontakt mit vielen anderen Personen. Und so sieht daher aktuell der Notfallplan aus: Der Aufenthalt im Stall sollte auf ein Minimum zur Versorgung und Pflege des Pferdes reduziert werden. Haltet 2,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, kein Händeschütteln, denkt an regelmäßiges Händewaschen und befolgt die Niesetikette. Tragt während des Aufenthalts im Stall durchgängig Handschuhe. Zu Futter- und Mistzeiten sollten sich nur Betriebsmitarbeiter im Stall aufhalten. Stellt außerdem sicher, dass sich pro Tag nur eine Person pro Pferd im Stall aufhält. In einer Reithalle mit der Größe von 20 x 40 Metern sollten sich nur vier Personen gleichzeitig befinden, bei 20 x 60 Meter großen Reithallen maximal sechs Personen. Urlaubsrückkehrer sollten die ersten zwei Wochen zudem in Quarantäne bleiben. Und am besten macht ihr euch jetzt schon einen Notfallplan, damit das eigene Pferd versorgt ist, wenn bei euch selbst Quarantäne anstehen sollte.

 17.03.2020, 15:09 Uhr

Ganz klar, Reiter und Pferdebesitzer die nach ihren Vierbeinern schauen wolle, können auch hier am Coronavirus erkranken. Doch dafür gibt es einen Notfallplan, der dazu beiträgt, dass Pferde gut versorgt werden, der Mensch sich jedoch nicht ansteckt. Viele kleine Maßnahmen sind dafür notwendig. Hier gibt es die Details dazu!

Coronavirus-Einschränkungen betreffen auch Reitställe: Versorgung der Pferde will organisiert sein

Von den Einschränkungen wegen der Corona-Krise sind derzeit auch Sportstätten betroffen. Ob Fitnessstudios oder Sporthallen: In weiten Teilen Deutschlands haben diese Freizeitangebote geschlossen. Auch in Reitställen ist der Sportbetrieb nicht gestattet. Die Pferde müssen natürlich trotz der Entwicklungen rund um das Coronavirus gut und artgerecht versorgt werden und dabei kann es im Stall natürlich auch zu Kontakt mit anderen Menschen kommen. Deshalb gelten für die Pferdebesitzer ein paar Richtlinien, an die sie sich beim Kümmern um ihre Tiere halten sollten.

Notfallplan wegen des Coronavirus: So wenig in Reitställen aufhalten wie möglich, so viel wie nötig

Um die Verbreitung des Virus einzuschränken, gibt es einen Notfallplan und der sieht im Reitstall folgendermaßen aus. Man sollte sich nur so lange im Stall aufhalten, wie es nötig ist, um das Pferd zu versorgen und zu pflegen. Andere Menschen nicht mit Handschlag begrüßen und zu ihnen etwa 2,5 Meter Abstand halten. Wie in allen anderen Situationen derzeit auch, ist regelmäßiges Händewaschen Pflicht und man sollte sich außerdem an die Nies- und Hustetikette halten. Im Stall sollten Handschuhe getragen werden. Pro Tag und pro Pferd kümmert sich nur eine Person im Stall um das Notwendige, während der Futter- und Mistzeiten sollten nur Mitarbeiter des Betriebs dort sein. Je nachdem, wie groß die Reithalle ist, halten sich dort nur festgelegte Anzahlen von Personen auf. Bei einer Größe von 20 x 40 Metern sind das vier Menschen gleichzeitig, bei einer 20 x 60 Meter großen Reithalle maximal sechs Personen. Wer gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, muss die ersten zwei Wochen in Quarantäne bleiben. Und für den Fall, dass ihr selbst in Quarantäne müsst, sollte schon ein Plan zurechtgelegt werden, damit das Pferd versorgt ist.

★ Wie sieht es eigentlich bei den britischen Royals aus? Wird zu Zeiten des Coronavirus Prinz William die Queen vertreten? Infos dazu gibt es im unten stehenden Video. ★

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