Wer im kommenden Jahr bei IKEA einkaufen möchte, der sollte sich schon mal auf weniger Auswahl einstellen. Der Möbelkonzern hat, wie die „WirtschaftsWoche“ berichtet, für das kommende Jahr angekündigt, fünf Prozent weniger Produkte in Europa anzubieten. Das macht bei rund 12.000 Artikeln etwa 600 Stück. Konkrete Zahlen wurden dabei aber nicht genannt. IKEA möchte damit „eine höhere Produktverfügbarkeit“ anbieten können, sodass Kunden nicht etwa vor leeren Regalen stehen müssen. Dahinter stecken zwei Gründe: Zum einen sei die Nachfrage nach Möbeln stark gestiegen, zum anderem ist die Lieferkette eingeschränkt, was sich wiederum auf den Einkauf von Rohstoffen, die Verarbeitung und die Produktion auswirkt. IKEA hat deshalb bereits erste Schritte eingeleitet, um dagegenzusteuern. Dazu zählt auch ein erhöhtes Transportvolumen im aktuellen Geschäftsjahr. Auf welche Produkte man sich genauer fokussieren wird und welche aus dem Angebot verschwinden, ist aber noch unklar. Neben IKEA sind auch andere Händler von den weltweiten Herausforderungen betroffen, denen sich überlastete Häfen und überbuchte Schiffe stellen müssen. Zu den Leidtragenden zählt beispielsweise auch der Möbel- und Dekoanbieter BUTLERS.

 20.07.2021, 15:01 Uhr

600 Produkte sollen aus dem Sortiment von IKEA verschwinden. Der Möbelkonzern streicht so viele Artikel, weil es weltweit Probleme innerhalb der Liefer- und Produktionsketten gibt. Weitere Details verraten wir hier im Video.

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