Die Mitarbeiter im Apple Store sollen den Kunden dabei helfen, das richtige Produkt zu finden, aber auch bei Problemen stets ein offenes Ohr zu haben. Und dabei verlangt das Unternehmen Einiges von seinen Angestellten. So sollen die „Apple“-Mitarbeiter auch als Markenbotschafter stets dafür sorgen, dass die Produkte mit dem angebissenen Apfel hochwertig und fehlerfrei wirken. Und dafür werden ihnen laut „The Guardian“ sogar einige bestimmte Wörter oder Phrasen verboten. Laut einem sogenannten Trainingsbuch sollen die Verkäufer mittels einfühlsamer Kommunikation die Kaufentscheidung des Kunden kontrollieren. Das Ziel dabei sei, die Kunden glücklich zu machen und die Bereitschaft, Geld auszugeben, zu steigern. Dafür gibt es teilweise sogar vorgefertigte Antworten auf bestimmte Aussagen. Sollte ein sogenannter „Genius“ vom Kunden beispielsweise zu hören bekommen, dass ein Mac „zu teuer“ sei, gibt es folgende vorgefertigte Antwort: „Ich kann verstehen, warum du dich so fühlst. Ich hatte das Gefühl, der Preis sei etwas hoch, aber es ist aufgrund der eingebauten Software und Leistungsfähigkeit ein guter Preis.“ Hinzu kommen einige Tabu-Wörter wie „Absturz, Hänger, Fehler oder Problem“, die nicht gegenüber Kunden genannt werden dürfen. Alternativ sollen neutralere Worte genutzt werden: Das Gerät ist beispielsweise nicht hängen geblieben, sondern reagiert nur kurzzeitig nicht. Außerdem sollen die Mitarbeiter laut dem Handbuch auch stets versuchen, den Kunden im Apple Store Zusatzleistungen zu verkaufen.

 19.08.2021, 14:32 Uhr

Die Verhaltensregeln für die Angestellten im Apple Store scheinen deutlich strenger zu sein als angenommen. So werden den Mitarbeitern sogar Wörter und bestimmte Aussagen verboten, die gegenüber Kunden absolut tabu sind. Doch was hat es damit genau auf sich? Alle Details dazu gibt’s hier im Video.

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