Sind Frühaufsteher wirklich die besseren Menschen? Dass man als Frühaufsteher länger lebt und außerdem erfolgreicher aber auch glücklicher ist, dürfte der ein oder andere schon mal gehört haben. Aber hat das frühe Aufstehen tatsächlich so viele Vorteile? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass etwa 20 Prozent der Menschen eindeutig der Seite der „Frühaufsteher“ oder der „Langschläfer“ zugeordnet werden können. Die restlichen 80 Prozent sind Mischtypen, bei denen es vor allem auf die innere Uhr ankommt. Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass auch die Genetik eine große Rolle spielt und natürlich auch die alltäglichen Gewohnheiten. Als Frühaufsteher werden vor allem die Leute bezeichnet, die bis spätestens 8 Uhr wach sind. Spätere Zeiten fallen in die Kategorie der Langschläfer. Frühaufsteher sind in vielen Berufen gerne gesehen, weil das frühe Aufstehen den Anschein erweckt, dass man sein Leben im Griff hat. Dass ihre kognitiven Fähigkeiten deswegen besser sind, ist aber nur ein Mythos. Auch Langschläfer sind leistungsfähig und intelligent - nur die Zeiten, in denen sie auf Hochtouren laufen, unterscheiden sich. Wenn du als Langschläfer deine innere Uhr ein wenig trainieren möchtest, um die Vorteile des Frühaufstehers zu genießen, können dir diese Tipps helfen: Zuerst musst du dir Zeit geben und einfach immer ein wenig früher aufstehen, als du es gewohnt bist. Gleiches gilt für das Einschlafen: Wenn du entscheidest, dass dir sieben Stunden Schlaf genügen und dein Wecker um 7 Uhr klingelt, kannst du ruhig trotzdem erst um Mitternacht schlafen gehen. Etabliere eine schöne Morgenroutine, in der du etwas tust, was dir Spaß macht. Das hilft, positiv in den Tag zu starten. Genauso wichtig ist Tageslicht im Zimmer. das die Produktion des Glückshormons Serotonin anregt. Der Snooze-Button sollte für dich dagegen zum Tabu werden. Letztendlich muss sich dein Körper an den neuen Rhythmus gewöhnen, weswegen Konsequenz das A und O ist. Wenn du diese Tipps beachtest, sollte deiner neuen Laufbahn als Frühaufsteher schon bald nichts mehr im Weg stehen.

 20.06.2020, 07:00 Uhr

Angeblich sollen Frühaufsteher produktiver und sogar glücklicher sein als Langschläfer es sind. Der Grund? Sie gehen früher ins Bett und können morgens direkt mit ihrer Arbeit loslegen. Aber ist die innere Uhr von Langschläfern, die eher nachmittags und abends auf Hochtouren läuft, wirklich so viel schlechter? Genauere Infos und weitere Tipps, wie auch ihr als Langschläfer von den Vorteilen eines Frühaufstehers profitieren könnt, gibt es bei uns.

Mythos oder Wahrheit: So ticken Frühaufsteher wirklich

Jeder kennt die Klischees: Frühaufsteher leben angeblich länger und während ihres Lebens sind sie angeblich erfolgreicher und glücklicher als die gegensätzlich programmierten Langschläfer, die mit dem frühen Aufstehen eher nichts am Hut haben. Doch haben Frühaufsteher im Leben wirklich so viele Vorteile? Was macht das frühe Aufstehen mit jemandem, dessen innere Uhr ganz anders tickt und man sich vielleicht abends einfach besser motivieren und konzentrieren kann? Diesen Fragen sind wir auf den Grund gegangen. 

Nur 20 Prozent von uns sind eindeutig identifizierbare Aufstehtypen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass nur rund 20 Prozent der Menschen tatsächlich eindeutig der Seite der Frühaufsteher oder Langschläfer zugeordnet werden können. Die restlichen 80% sind Mischtypen, bei denen es auf die individuelle innere Uhr, die Genetik und natürlich die alltäglichen Gewohnheiten ankommt. Als Frühaufsteher gilt man dann, wenn man spätestens um 8 Uhr morgens wach wird, jeder spätere Zeitpunkt fällt in die Kategorie Langschläfer. Vor allem in vielen Jobs sind die Frühaufsteher diejenigen, die gut ankommen, weil das frühe Aufstehen den Anschein erweckt, dass man sein Leben im Griff hat. Allerdings ist genau das der Mythos, der rund um die Frühaufsteher entsteht, denn dass ihre kognitiven Fähigkeiten letzten Endes wirklich besser sind, als die der Langschläfer, ist nicht bewiesen. Selbstverständlich ist man auch als Langschläfer leistungsfähig oder intelligent, es kommt lediglich auf die Zeiten an, in denen man auf Hochtouren läuft, die deutlich von denen der Frühaufsteher abweichen. 

⇒ Mehr interessante Fakten über unseren Schlaf findest du in diesem Video! 

Tipps, mit denen auch Langschläfer zum Frühaufsteher werden

Wenn du deine innere Uhr ein wenig trainieren möchtest oder generell einfach mal in die Vorzüge des frühen Aufstehens der Frühaufsteher kommen möchtest, um vielleicht etwas mehr von deinem Tag zu haben, dann gibt es einige Tipps und Tricks, die dir dabei helfen, deinen Schlafrhythmus zu trainieren. Zuerst solltest du dir ausreichend Zeit dafür geben, deine innere Uhr zu trainieren, denn Veränderungen entstehen nicht von heute auf morgen! Stell einfach zunächst deinen Wecker ungefähr 15 Minuten früher, als du es eigentlich gewohnt bist, und steigere dich jeden Tag ein bisschen mehr. 

Faktencheck: Sind Frühaufsteher wirklich produktiver als Langschläfer?

Auch zur richtigen Zeit ins Bett zu gehen, ist für Frühaufsteher wichtig

Wenn du denkst, dass du mit sieben Stunden Schlaf auskommst und der Arbeitstag am nächsten Tag nicht darunter leidet, und dein Wecker spätestens um 7 Uhr klingeln muss, darfst du trotzdem bis Mitternacht wach bleiben und dann erst schlafen gehen. Was außerdem essentiell ist, ist eine schöne, entspannende Morgenroutine zu entwickeln. So startest du direkt fröhlich in den Tag, weil du in der Regel erst etwas tust, was dir Spaß macht. Ebenfalls positiv in den Tag starten kannst du mit dem Glückshormon Serotonin, was vor allem dann angeregt wird, wenn du Tageslicht in dein Zimmer lässt, Ein absolutes No-Go ist allerdings der "Snooze"-Button auf deinem Wecker, denn das ständige, erneute Aufwachen schadet deinem Körper und mit jedem Mal fällt es dir schwerer, einen Schlussstrich zu ziehen und endlich aufzustehen. Denk dran: Konsequenz ist das A und O! Probier' es einfach mal aus. Wenn du erfolgreich sein solltest, steht dir auch als Langschläfer eine Laufbahn als Frühaufsteher nichts mehr im Weg! 

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