Fleisch komplett out? So verändert Corona-Krise unser Essen

Corona hat nicht nur den Alltag komplett verändert, sondern auch das Essverhalten. Denn während des Corona-Lockdowns musste auf vieles verzichtet werden, wie beispielsweise Restaurantbesuche mit Freunden oder auch ein romantisches Dinner mit dem Partner. Dafür wurden neue Traditionen und Möglichkeiten geschaffen, miteinander Zeit zu verbringen, wie eine Studie des Rheingold Instituts im Auftrag von Kulinaria Deutschland e.V. bestätigte. Das Essen hat durch Corona einen neuen Stellenwert bekommen. Auch der BMEL-Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, dass 30 Prozent der Befragten seit Corona häufiger selbst kochen als vorher. Was aktuell am liebsten auf den Tisch kommt? Regionale sowie Bio-Produkte und weniger Fleisch! 83 Prozent der Befragten ist es demnach sehr wichtig, dass ein Lebensmittel aus der eigenen Region kommt. Zudem ist auch der Fleischkonsum deutlich zurückgegangen: Laut der EU-Kommission führte der Lockdown während der Corona-Pandemie sowie der zeitweise Wegfall des Außer-Haus-Verzehrs 2020 zu einem spürbar geringeren Fleischverzehr in Europa. Bei einigen Befragen spielt aber auch die ethische Seite rund um schlechte Tierhaltung & Co. eine große und wichtige Rolle dabei, auf Fleisch komplett zu verzichten.

Sarah Claßen
 25.09.2020, 14:04 Uhr

Das Essen hat durch die Corona-Krise bei vielen Menschen einen neuen Stellenwert bekommen. Viele kochen seitdem häufiger selbst als vorher. Verändert haben sich auch die Produkte, die auf den Tisch kommen: Sie sind oft aus regionalem Anbau oder Bio - und auch Fleisch scheint komplett out zu sein!? Alle Details über unser neues Essverhalten seit Corona gibt es hier.

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