Gefärbte Eier Die Osterzeit steht vor der Tür und viele Menschen wollen selbst keine Eier färben, sondern greifen gerne zu bunten Hühnereiern aus dem Supermarkt. Doch hier ist Vorsicht geboten! Denn während man durch eine Kennzeichnungspflicht bei rohen Eiern nachvollziehen kann, woher das Produkt kommt, ist das bei gefärbten Eiern nicht der Fall, warnt das Verbrauchermagazin „Öko-Test“. Zudem wird der größte Anteil, sprich 61 Prozent, der Eier noch immer in Bodenhaltung produziert. Die Mehrheit der Ostereier wird ebenfalls davon betroffen sein, da allein hierzulande 26,4 Millionen Hennen in solchen Betrieben gehalten werden. Doch nicht nur die Herkunft ist fragwürdig, auch die Lagerung im Supermarkt ist nicht ideal, da durch die warme Luft Keime ins Ei gelangen können. „Öko-Test“ empfiehlt daher, Eier immer im Kühlschrank aufzubewahren. Zudem sollten die Schalen nach Rissen untersucht werden, denn dadurch können Keime ins Ei gelangen. Doch keine Sorge, falls das Eigelb mal bläulich oder grünlich wirken sollte: Die Verfärbung kann bei einer zu langen Kochzeit entstehen und ist bedenkenlos. Beim Kauf von bunten Eiern ist jedoch auch auf die Färbemittel zu achten, denn einige Farben, sogenannte Azofarbstoffe, können sich negativ auf die Aufmerksamkeit von Kindern auswirken, warnt die Verbraucherzentrale Hessen. Am besten also die bunten Eier aus dem Supermarkt links liegen lassen und selbst zum Eierfärber werden. Mit Bio-Eiern und natürlichen Färbemitteln wie rote Beete oder Kurkuma sind die Ostereier bedenkenlos und das Fest kann kommen.

 17.03.2021, 15:25 Uhr

Noch vor Ostern findet man im Supermarkt überall bunte Eier. Doch die Herkunft der Produkte ist kaum nachvollziehbar. Außerdem können sie schädlich sein. Weitere Details rund um die bunten Ostereier und warum ihr sie nicht kaufen solltet, gibt es in unserem Video.

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