Neben dem Baguette sind vor allem Croissants eines der Markenzeichen von Frankreich. Doch stammt das Gebäck wirklich auch hierher? Einer berühmten Legende nach sollen die Croissants nämlich aus Österreich kommen. Im Jahr 1683 wurde Wien von der Türken belagert und glaubt man dieser Legende, versuchten die Osmanen nachts durch einen Tunnel in die Stadt zu gelangen. Darauf wurden jedoch die zu der Zeit fleißig werkelnden Bäcker aufmerksam und so schlugen sie wegen der Geräusche Alarm. Der Angriff konnte abgewendet werden und anlässlich der Siegesfeier wurde ein Gebäck erfunden, dass die Form des türkischen Halbmondes hatte: das Croissant! Doch das ist nicht der einzige Ort, an dem diese Legende rund um das vermeintlich französische Gebäck stattgefunden haben soll: Im Budapest des Jahres 1686 soll die Stadt Buda beispielsweise von türkischen Truppen zurückerobert worden sein, woraufhin das Croissant erfunden wurde. Doch wie kam das Croissant dann überhaupt nach Frankreich? Angeblich soll niemand Geringeres als Marie Antoinette, die Tochter von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, das Gebäck bei ihrem Umzug anlässlich ihrer Hochzeit mit dem französischen König Ludwig XVI. nach Frankreich gebracht haben. Dabei soll sie nämlich gleich auch ihren persönlichen Bäcker mitgenommen haben. In Frankreich wurde aus dem Croissant auch das Gebäck, das wir heute alle kennen: Ende des 19. Jahrhunderts wurde aus dem eher Brioche-ähnlichen Gebäck nämlich eine Kreation aus Blätterteig. Der Name Croissant soll dabei übrigens vom Begriff „lune croissante“ kommen, was auf Deutsch ungefähr so viel bedeutet wie „zunehmender Mond“.

 16.03.2021, 09:47 Uhr

Croissants gelten als französische Spezialität, doch stammt das Gebäck wirklich aus Frankreich? Einer berühmten Legende zufolge stammt das Croissant nämlich aus einem ganz anderen Land. Ihr wollt mehr Details? Dann klickt euch oben in unser Video.

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