Welches Wasser ist eigentlich gesünder: Gekauftes Mineralwasser oder sollte man doch lieber Leitungswasser trinken? Feststeht, dass Mineralwasser den Titel nur tragen dürfen, wenn sie aus sehr tiefen und geschützten Quellen stammen und außerdem nur wenig behandelt wurden. Leitungswasser hingegen besteht vor allem aus oberflächennäherem Grundwasser, aber auch aus dem Wasser von Flüssen und Talsperren. Wasserwerke bereiten das Leitungswasser auf, denn unbehandelt wäre es nicht immer trinkbar. Beim Kauf von Mineralwasser sollte man auf wichtige Nährstoffe achten. Insgesamt sollte die Mineralstoffkonzentration eines guten Wassers bei mindestens 500 Milligramm pro Liter liegen. Genauer sollte man dabei auf die Kalzium- und Magnesiumkonzentration achten. Denn Kalzium ist vor allem gut für die Knochengesundheit sowie bei der Muskel- und Nervenaktivierung als auch der Blutgerinnung. In Deutschland liegt die empfohlene Tageszufuhr bei rund 1.000 Milligramm für Erwachsene und etwa 1.200 Milligramm für Jugendliche. Magnesium hingegen ist ein Alleskönner und ist an mehr als 300 wichtigen Funktionen im Körper beteiligt. So sollte man je nach Alter und Geschlecht zwischen 300 und 400 Milligramm pro Tag zu sich nehmen. Übrigens hat Leitungswasser einen ähnlich hohen Magnesium- und Kalziumgehalt wie die herkömmlichen Wassermarken aus dem Supermarkt. Außerdem sind die Qualitätskontrollen für Wasser fast nirgendwo so hoch wie in Deutschland. Das Fazit ist also: Mineralwasser aus dem Supermarkt und auch das gute alte Leitungswasser sind gesund!

 08.07.2021, 10:37 Uhr

Viele Konsumenten erhoffen ich durch den Kauf von Mineralwasser eine bessere Wasserqualität. Doch ist das gekaufte Mineralwasser wirklich gesünder als Wasser aus der Leitung? Alle weiteren Details rund um das Thema Mineralwasser vs. Leitungswasser gibt es in unserem Video zu sehen.

Mineral- vs. Leitungswasser: Was ist hier eigentlich der Unterschied?

Während der eine einfach beherzt den Hahn aufdreht, öffnet der andere lieber den Deckel der Flasche. Ja bei der Frage "Mineral- oder Leitungswasser?" scheiden sich die Geister. Doch was sind hier die Unterschiede? Und ist eines vielleicht sogar wirklich gesünder als das andere? Beginnen wir mit dem Leitungswasser. Die gute Nachricht vorab: Wer Fan des scherzhaft genannten "Kranbergers" ist, kann aufatmen. Laut "Verbraucherzentrale" ist das Trinkwasser hierzulande "von guter bis sehr guter Qualität und wird regelmäßig überprüft". Wichtig ist vor dem Verzehr jedoch zu überprüfen, dass im Haus keine Bleileitungen verlegt wurden. Auch ein "Good-to-know": Leitungswasser belastet nicht nur das Klima weniger, sondern ist auch etwa 100 mal preiswerter als das im Handel erwerbliche Mineralwasser in Flaschen. 

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Ist eines gesünder? Mineralwasser muss nicht unbedingt reichhaltig an Mineralstoffen sein

Diese Punkte dürfte also das Leitungswasser sicher haben! Doch wie sieht es denn nun in Sachen Gesundheit aus? Kann das Mineralwasser tatsächlich mit einem "Plus" an wichtigen Mineralien wie Kalzium oder Magnesium überzeugen? Diese Frage kann man wohl nur mit einem "Jein" beantworten. Das Problem: Wie unter anderem "Öko-Test" berichtet, gibt es keinen Mindestgehalt an Mineralien, der im Mineralwasser enthalten sein muss. Beim Mineralwasser, das anders als das Leitungswasser aus tiefen wie geschützten Quellen kommt, gilt es also, einen Blick aufs Etikett zu werfen und sich schlau zu machen, was wirklich drin ist. Und ja, auch Leitungswasser enthält Mineralstoffe. Wer jedoch sichergehen und seinen Mineralstoff-Haushalt bewusst unterstützen will, der sollte sich ein dazu passendes mineralstoffhaltiges Mineralwasser aussuchen. Ansonsten hilft bei diesem Thema bekanntlich auch ein Blick auf den Ernährungsplan!  

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