Gartengestaltung selbst gemacht
 08.04.2022, 14:58 Uhr

Den eigenen Garten kann man in einen Ort der Harmonie und Entspannung verwandeln. Einen Ort, an dem wir uns wohlfühlen, uns vom hektischen Alltag befreien, mit Freunden eine nette Zeit verbringen können, wo wir zur Ruhe kommen. In einen Ort, wo das Auge schöne, bunte Farben wahrnimmt. An einem solchen Ort der Schönheit ist es wichtig, mit viel Herzblut dran zu sein, denn was gibt es Schlimmeres, als viel Zeit, Mühe und Fleiß in einen Garten reinzustecken, der dann am Ende nicht den Erwartungen entspricht? Mit diesen fünf Regeln wird die Gartengestaltung ein voller Erfolg. 

Gute Planung ist die halbe Miete 

Die erste und wichtigste Regel überhaupt: ein ansehnlicher Garten benötigt einen guten Plan. Das beginnt bereits mit dem Skizzieren des Grundstücks und geht weiter zur Beachtung der Lichtverhältnisse. Jede Pflanze benötigt einen anderen Grad an Licht, daher ist es wichtig genau zu wissen, wo welche Pflanze am Ende stehen muss. Ebenfalls spielen die Gartenmöbel eine wichtige Rolle, die im Garten dekorativ stehen und mit den Pflanzen und dem Ambiente harmonieren müssen. Nicht zu vergessen: die Wasser- und Stromanschlüsse vor Augen zu haben, damit diese später nicht im Weg stehen. 

Für die richtige Struktur sorgen 

Wichtig ist immer zu wissen: Bäume, Pflanzen, Beete und auch Hecken führen durch den Garten, wie Wege. Selbst ein verwilderter Naturgarten fußt auf einer geplanten Grundstruktur. Ein Konzept ist daher unumgänglich. Mit einer klaren Struktur wird das Erscheinungsbild des eigenen Gartens aufgewertet. Wie man hier Vorgehen ist leicht:  Den Garten muss man in verschiedene Bereiche und Ebenen einteilen. Jeder Bereich kann seinen eigenen Raum und somit auch Charme haben. Ebenfalls wichtig sind die Verschiedenen Höhen und Etagen eines Gartens: angefangen bei der kleinsten Pflanze, bis hin zur Spitze des Baumes muss überlegt werden, wie alles stimmig wirkt. Auch sollte man das Verhältnis zwischen der freien und der bepflanzten Fläche im Auge haben. 

Für das menschliche Auge wirken runde Formen lebhafter und viel natürlicher als symmetrische oder eckige Anordnungen. Bei den Wegen sollte man mit der Breite etwas großzügig sein, vor allem, wenn Kurven dazukommen. Und am allerwichtigsten ist die Wahl der passenden Pflanzen. Natürlich entscheidet der Geschmack eines jeden Einzelnen, wenn es um die Wahl für den eigenen Garten geht, doch sollte man hier nicht planlos irgendwelche Farbkombinationen und Pflanzenarten miteinander vermischen. Ein Beispiel: Blühpflanzen sehen vor allem im Sommer und im Frühling wunderschön aus, im Herbst und Winter hingegen sehr freudlos und einsam. Daher ist ratsam, auch winterharte Pflanzen im Garten einzuplanen, damit in der kalten Jahreszeit weiterhin die Blütenfarben miteinander harmonieren und die Pflanzen aufeinander abgestimmt sind. 

Gartenwege führen nicht nur zum Ziel 

Gartenwege werden in der Regel eher stiefmütterlich behandelt, da man meistens annimmt, dass diese praktisch nur dazu da sind, Ziel A und B miteinander zu verbinden. Richtig eingesetzt jedoch, können Gartenwege ein schönes, stylisches Element darstellen. Beispielsweise können kleinere Gärten durch länglichere Wege optisch vergrößert werden. In größeren Gärten hingegen kann ein Weg die Gartenbereiche schön in verschiedene Räume unterteilen. Worauf man Gartenweg achten sollte, ist, dass Trittsteine oder Kies optisch vielleicht ganz ansprechend aussehen, beim Arbeiten mit der Schubkarre aber nervenaufreibend sein können. 

Die richtige Auswahl der Sitze

Um die kleine Wohlfühloase vollkommen werden zu lassen, sind einladende Sitze unabdingbar. Ein kleiner Hauch des nächsten Urlaubes sollte beim Sitzen immer schwelgen. Deshalb sollte man mit der Auswahl und Planung der Sitze bereits frühzeitig beginnen. Je früher, desto besser. Stühle, Liegeflächen, Tische oder Bänke einfach irgendwo hinzustellen, wo gerade Platz ist, zieht die Optik des Gartens herunter. Bei den Sitzen selbst ist wichtig, dass diese schön tief liegen, um das Gefühl der Bequemlichkeit zu steigern. Hierfür ist ein fester Boden unerlässlich, damit ja nichts wackelt. Ein weiterer, nicht allzu beachteter Punkt, ist, nicht auf die Lichtverhältnisse beim Sitzen zu achten. Der Sonnenstand ändert sich im Laufe des Tages immer wieder, so muss man auch genau berücksichtigen, genug Sonnenlicht abzubekommen oder nicht. Als Faustformel gilt: für Schatten kann man im Nachhinein immer sorgen, für Licht hingegen eher nicht. 

Die Bepflanzung muss mehr als nur gefallen 

Die Wahl der Pflanzen darf nicht immer nur nach optischen Aspektpunkten getroffen werden, sondern auch, wie viel Zeit man selbst in den Garten stecken möchte. Wenn der Garten pflegeleicht sein soll, dann sind manche Pflanzen eher besser für geeignet als andere. 

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