Jeder Hundebesitzer kennt dieses Problem: Nach dem Baden im See oder nach einem Spaziergang im Regen riecht der Vierbeiner oft ganz fürchterlich. Doch woran liegt das? Der Grund sind abgestorbene Hautzellen, Dreck im Fell und Hormone, die die Duftstoffe produzieren. Hunde haben Duftstoffe auf der Haut, um sich gegenseitig zu identifizieren und festzustellen, ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Ohne Wasser bekommt man von diesen Duftstoffen wenig mit. Sobald der Hund aber mit Wasser in Berührung kommt, nehmen wir Mensch den fiesen Geruch wahr. Die Körperwärme des Hundes lässt dabei das Wasser verdunsten. Die Duftstoffe, die durch die Hormone auf der Haut des Hundes freigesetzt werden, verdunsten mit dem Wasser - und das wird zu Gas! So kann der Geruch ungehindert in unsere Nase eindringen. Der Gestank eines Hundes ist dabei so intensiv, weil der Hund eine fettige Masse auf seiner Haut bildet, die Talg genannt wird. Diesen kann man übrigens auch spüren, wenn man seinem Hund für eine Weile durch das Fell streicht. Dann bekommt man einen leicht öligen Film auf der Haut. Noch ein Tipp für stinkende, nasse Hunde gefällig? Die unangenehmen Gerüche kann man zum Teil mit einem Handtuch aus dem Fell bekommen, indem man dieses trocken rubbelt. Dann müffelt der Vierbeiner zwar noch ein bisschen, aber nicht mehr ganz so intensiv.

 01.02.2021, 16:51 Uhr

Warum stinkt mein Hund, wenn er nass ist? Diese Frage haben sich sicher schon viele Hundebesitzer nach dem Gassigehen im Regen oder nach einem Bad im See gestellt. Warum dein Vierbeiner nass so übel riecht, verraten wir in unserem Video.

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