Haustiere Steuer In Zeiten der Corona-Krise sind viele Arbeitnehmer Zuhause im Homeoffice. Um nicht ganz allein zu sein, haben sich viele Deutsche daher in den vergangenen Monaten einen vierbeinigen Begleiter zugelegt. Haustiere, vor allem Hunde waren hoch im Kurs. Dank der Hundesteuer wurden, dem Statistischen Bundesamt zufolge, allein in den ersten drei Quartalen von 2020 Rekordeinnahmen verzeichnen. 331 Millionen Euro gingen aus ihr hervor - das ist ein Wachstum von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Online-Händler Zooplus konnte seinen Umsatz im Verkauf von Ausrüstung und Futter um 19 Prozent steigern. Doch alle Hundehalter aufgepasst: Man kann den Vierbeiner sogar von der Steuer absetzen. Unter „tierische Ausgaben“ kann man sich auf Rückzahlungen vom Finanzamt freuen. Eine Tierhaftpflichtversicherung kann angegeben werden, aber auch professionell angefertigte Anschaffungen wie eine Hundehütte oder einen Koi-Teich. Arbeitslohn, Anfahrt und Maschinenmiete sind absetzbar. Auch ein Tiersitter kann Steuererleichterung bringen, doch dabei ist zu beachten, dass es ein gewerblich legaler Profi sein muss. Die Betreuung muss zudem im privaten Haushalt des Halters stattgefunden haben. Die Rechnungen, die aus einer Putzhilfe für das Haustier entstehen, sind ebenfalls von der Steuer absetzbar. 20 Prozent der Anfahrts- und Lohnkosten bis zu 20.000 Euro können geltend gemacht werden. Tierarztrechnungen sind übrigens nicht absetzbar, außer es handelt sich um ein Tier, das man aus beruflichen Gründen hält, wie etwa einen Therapiehund.

 30.03.2021, 15:24 Uhr

In der Corona-Krise haben sich viele Menschen ein Haustier angeschafft. Das ergab sich aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch die Kosten für den tierischen Begleiter lassen sich sogar zum Teil von der Steuer absetzen. Mehr Details zum Thema gibt es hier.

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