Hundebesitzer können es oftmals gar nicht nachvollziehen, dass andere Leute keinen Gefallen an den süßen Vierbeinern finden. Doch wie Forscher aus Schweden und Großbritannien nun herausgefunden haben, gibt es tatsächlich eine genetische Veranlagung dafür, ob man Hunde mag oder nicht. Trifft man die berühmte Entscheidung zwischen Katzen und Hunden etwa gar nicht bewusst? Wie „Welt“ berichtet, wurden bei der Studie Daten von 35.035 eineiigen und zweieiigen Zwillingen gesammelt. Durch Zwillingsstudien lassen sich die Einflüsse von Umwelt und Genen auf Biologie und Verhalten hin nämlich besonders gut analysieren, wodurch die Forscher erkennen wollen, ob die Genetik eine Rolle beim Besitz eines Hundes spielt oder eben nicht. Und diese Studie war nun offenbar ein voller Erfolg: Bei eineiigen Zwillingspaaren war es viel öfter der Fall, dass entweder beide einen Hund hatten oder beide keinen. So hatte beispielsweise ein eineiiger weiblicher Zwilling mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent einen Hund, wenn ihre Schwester ebenfalls einen besitzt. Bei einem zweieiigen weiblichen Zwillingspaar lag diese Wahrscheinlichkeit lediglich bei 25 Prozent. Anders sieht es bei männlichen Zwillingen aus: Hier lag die Wahrscheinlichkeit währenddessen bei 29 Prozent bei eineiigen beziehungsweise 18 Prozent bei zweieiigen Zwillingen. Anschließend stellten die Forscher fest: Bei mindestens jedem zweiten Hundebesitzer hat das Erbgut einen Einfluss darauf, ob derjenige mit einem Hund zusammenlebt. „Wir waren überrascht zu sehen, dass die genetische Ausstattung einer Person einen signifikanten Einfluss darauf zu haben scheint, ob sie einen Hund besitzt“, erklärte so der Hauptautor der Studie. Unklar ist jedoch, welche Gene genau für die Entscheidung pro Hund verantwortlich sind.

 22.04.2021, 15:23 Uhr

Eine beliebte Frage ist: Magst du lieber Hunde oder Katzen? Laut einer neuen Studie gibt es aber wohl bereits im Erbgut einen Hinweis darauf, ob man Hunde mag oder nicht. So sollen die Gene einen entscheidenden Einfluss auf die Liebe zu Hunden haben, wie man anhand einer Zwillingsstudie herausgefunden hat. Alle Details dazu gibt es hier im Video.

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