Besitzer von Freigänger-Katzen kennen es: Immer wieder bringen jagdfreudige Vierbeiner Mäuse oder andere Tiere mit nach Hause. Teils werden sie sogar tot als Opfergabe auf dem Bett platziert und schon lange glauben wir Menschen, dass es sich dabei um Geschenke handelt. Doch stimmt das wirklich? Experten sind der Sache nachgegangen. Während einige Katzenbesitzer von den Jagdkünsten ihres Vierbeiners begeistert sind, finden andere es einfach nur fürchterlich. Feststeht aber: Das Fangen von Beute gehört zur Natur der Katze - doch ein Geschenk ist der tote Vogel auf dem Küchenboden daher offenbar noch lange nicht. Die Erklärung der Experten rund um dieses tierische Verhalten sieht nämlich so aus: Die Verbeiner wollen uns damit das Jagen beibringen. Diese Fertigkeit wird von Katzen nämlich als lebenswichtig eingestuft und dient zudem - zumindest instinktiv - auch zur Versorgung des Nachwuchses. Daher haben deutsche und britische Verhaltensforscher ebenfalls herausgefunden, dass Katzen am meisten jagen, wenn sie Junge haben. Je älter die Kätzchen werden, umso häufiger bekommen sie ihre Beute von Mama lebendig vorgesetzt. Denn immerhin müssen die Kleinen sich eines Tages selbst versorgen und daher schnell lernen, die Beute selbst zu fangen und zu erlegen.

 28.09.2021, 10:01 Uhr

Viele Katzen bringen Herrchen und Frauchen tote Mäuse oder auch Vögel mit nach Hause und schon lange hält sich das Gerücht, dass es sich hierbei um liebevolle Geschenke und ein Zeichen der Zuneigung handeln soll. Doch was steckt wirklich hinter der mitgebrachten Beute? Alle Details in unserem Video.

Das könnte dich auch interessieren: