Viele Arbeitnehmer arbeiten in der aktuellen Coronavirus-Pandemie im Homeoffice. Dabei entstehen Kosten, die sonst nicht entstehen würden - dazu zählt beispielsweise der Strom. Doch wie lässt sich dies bei den Steuern miteinbeziehen? Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. hat darüber aufgeklärt. Das große Problem dabei ist: Arbeitnehmer können Kosten für ihr „Arbeitszimmer“ daheim nur dann absetzen, wenn es sich dabei um einen eigenen Raum handelt. Sitzt man also am Schreibtisch im Schlafzimmer oder am Esstisch in der Küche, bleibt man nach aktuellem Steuerrecht auf den Extrakosten sitzen. Die Regel ist nämlich: Das Arbeitszimmer muss fast ausschließlich für die berufliche Tätigkeit genutzt werden. Je nachdem ob das Zimmer Mittelpunkt der Tätigkeit ist oder nur für bestimmte Aufgaben genutzt wird, gibt es ebenfalls einen Unterschied. Im ersten Fall lassen sich Kosten vollständig absetzen, im zweiten Fall nur bis zu 1.250 Euro. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. fordert deshalb aufgrund der aktuellen Lage von der Bundesregierung eine Lockerung des Steuerrechts, sodass jeder, der im Homeoffice arbeitet, seine Kosten absetzen kann. Dafür wird im Vorfeld bereits empfohlen, sich vom Arbeitgeber eine schriftliche Bescheinigung über diesen Zeitraum geben zu lassen und sich zu notieren, welche Kosten dabei entstanden sind - möglichst mit Nachweisen.

 01.04.2020, 14:49 Uhr

Viele Menschen, die in der aktuellen Coronavirus-Krise die Möglichkeit haben, von Zuhause aus zu arbeiten, haben erhöhte Kosten - beispielsweise durch einen höheren Stromverbrauch. Davon lässt sich längst nicht alles absetzen und einige Dinge müssen beachtet werden. Zudem ist derzeit eine Lockerung der Vorgaben im Gespräch. Details gibt es hier für euch.

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