Wer kennt es nicht? Vor dem Schlafengehen duschen und sich dann mit noch nassen Haaren ins Bett legen, um sie über Nacht trocknen zu lassen, ist ein Ritual, das sicherlich viele machen. Eigentlich auch keine schlechte Idee, denn die Hitze des Fönes kann auch schädlich sein. Aber Vorsicht ist geboten, denn mit nassen Haaren ins Bett zu gehen, ist gar keine so gute Idee, wie angenommen. Nasse Haare sind empfindlich, die Schuppenschicht bricht beim Waschen auf. Das Rubbeln auf dem Kopfkissen schädigt die Haare somit. Besser ist es daher, sie trocken zu tupfen und anschließend entweder an der Luft zu trocknen oder mit Hitzeschutz zu föhnen. Darüber hinaus ist ein feuchtes Kissen ein idealer Nährboden für Bakterien. Es kann zu Schimmelbildung kommen und somit auch zu Entzündungen auf der Kopfhaut und im Gesicht. Auch das Risiko, sich schneller zu erkälten, ist gegeben, wenn man mit nassen Haaren einschläft. Die Haare an sich sind aber nicht der einzige Grund: Menschen, die im Winter mit nassen Haaren und offenem Fenster bei Minusgraden schlafen, können so auch leichter einen Schnupfen bekommen. Wer also abends immer seine Haare wäscht, der sollte es in Zukunft vielleicht nicht mehr direkt vor dem Schlafengehen machen.

 12.11.2021, 14:36 Uhr

Wer abends gerne noch schnell duscht, bevor es ins Bett geht, und dann mit nassen Haaren einschläft, der sollte sein Ritual nochmal überdenken. Mit nassen Haaren ins Bett zu gehen, ist nämlich keine gute Idee. Warum nicht? Die Antwort darauf und die Gründe, die dagegensprechen, gibt es im Video.

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