5G ist ein Mobilfunkstandard, der von Netzanbietern aktuell massiv beworben wird. Doch was bringt 5G eigentlich dem privaten Handynutzer? Die Technologie wurde laut der „Süddeutschen Zeitung“ in erster Linie nämlich gar nicht für Privatanwender konzipiert, sondern soll die Kommunikation von Maschinen untereinander auf eine neue Ebene heben. 5G ist daher vor allem für die Industrie interessant, die Nutzung durch Privatpersonen ist fast schon ein Nebenaspekt. Dabei hat der neue Mobilfunkstandard aber durchaus Vorteile: So ist 5G effizienter und braucht weniger Energie für das Übertragen von Datenmengen. Da sich 4G und 5G jedoch die vorhandene Übertragungskapazität teilen, ist die Übertragungsrate trotzdem eingeschränkt. Lediglich an Standorten, an denen 5G als Stand-alone-Technologie ausgebaut wurde, lassen sich die Vorzüge richtig genießen – und selbst da können zu viele 5G-Nutzer die Übertragungsrate einschränken. Die neue Technologie könnte langfristig aber auf jeden Fall dafür sorgen, dass Mobilfunkverträge mit großzügiger Datennutzung künftig günstiger werden. Firmen könnten 5G dann sogar als Ersatz für eine feste Verkabelung im Büro einsetzen. Bis jetzt sind die meisten Vorteile von 5G jedoch noch Theorie. Gleichzeitig wird aber schon an der Nachfolge-Technologie 6G gearbeitet.

 17.02.2021, 15:15 Uhr

Der 5G-Hype wird immer schlimmer: Mobilfunkanbieter bewerben die neue Technologie heftig, doch was bringt 5G den normalen Handynutzern eigentlich wirklich? Bisher wird 5G nämlich vor allem in der Industrie verwendet. Alle Infos dazu im Video oben.

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