Amazon musste vor Gericht nun eine Niederlage einstecken! Über Amazon Fresh kann man sich Obst und Gemüse ganz einfach nach Hause liefern lassen, dabei war das Unternehmen jedoch ziemlich ungenau, was die Angabe des Ursprungslandes angeht. So bekam man früher gleich bis zu 13 mögliche Ursprungsländer bei Produkten wie Weintrauben genannt. Ein klarer Verstoß gegen europäische Vorgaben für die Herkunftskennzeichnung! Wie „Spiegel“ berichtet, verklagte die Verbraucherorganisation Foodwatch Amazon deshalb und bekam vor dem Oberlandesgericht München auch recht! Amazon argumentierte währenddessen dagegen, dass die Angabe von nur einem Ursprungsland im Online-Lebensmittelhandel unmöglich sei. Doch nach dem Urteil wurde dies bereits umgesetzt. So erklärte das Unternehmen, dass Kunden jederzeit das Herkunftsland des jeweiligen Produktes einsehen können und auch aus dem ausgewiesenen Herkunftsland geliefert wird. Bei Foodwatch sah man in dem Urteil gegen Amazon Fresh eine „Signalwirkung für den gesamten Lebensmittelhandel im Internet“ und erwartet eine „Reform der Lebensmittelüberwachung“.

 22.02.2021, 15:22 Uhr

Amazon musste vor Gericht nun eine Niederlage einstecken: Foodwatch klagte gegen das Unternehmen, da bei Amazon Fresh die Herkunftskennzeichnung bei Obst und Gemüse zu ungenau war. Das Urteil soll dabei eine „Signalwirkung für den gesamten Lebensmittelhandel im Internet“ haben. Erfahrt im Video oben alle Details.

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