Bundesweite Notbremse Es wird fleißig geimpft in Deutschland, doch die Zahlen der Coronavirus-Infektionen steigen. Um dem geschlossen entgegenwirken zu können, wurde jetzt die bundesweite Corona-Notbremse beschlossen. Doch was genau bedeutet das? Die neuen Regelungen sollen so schnell wie möglich gelten und auch nur, wenn der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt. Spätestens ist jedoch am 30. Juni 2021 Schluss. Zu den Maßnahmen zählen bereits bekannte Einschränkungen: Sobald die Inzidenz die 100 übersteigt, gelten Kontaktbeschränkungen. Ein Haushalt darf sich mit nur einer weiteren Person treffen. Click and Collect soll weiter möglich sein, in gewissen Geschäften auch Einkaufen mit Termin. Zum Friseur geht es weiterhin nur mit negativem Coronatest. Restaurants und Hotels sowie weitere Kultureinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Berufssport ist erlaubt, ansonsten nur alleine, zu zweit oder eben mit dem eigenen Hausstand zusammen. Ausgangsbeschränkungen gelten derweil ab 22 Uhr bis 5 Uhr morgens. Ausnahmen gibt es bei triftigen Gründen, Joggen oder Spazierengehen ist bis 0 Uhr in Ordnung, wenn man dabei alleine ist. Was Schulen angeht, muss im Präsenzunterricht zwei Mal die Woche getestet werden. Ab einer Inzidenz von 100 muss Wechselunterricht stattfinden, ab 165 nur noch Distanzunterricht. In Betrieben muss zudem das Homeoffice angeboten werden, sofern es möglich ist. Ansonsten müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern einmal pro Woche ein Testangebot geben.

 22.04.2021, 11:35 Uhr

Statt auf Länderebene soll durch die bundesweite Notbremse auf Bundesebene gegen das Coronavirus vorgegangen werden. Dafür werden einheitliche Maßnahmen und Regeln geschaffen. Doch welche sind das eigentlich und wann kommen sie auf uns zu? Einen Überblick gibt’s im Video oben für euch.

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