Corona Männer Die Corona-Pandemie scheint hierzulande allmählich unter Kontrolle zu sein. Immer weiter sinken die Inzidenzen in den jeweiligen Bundesländern. Doch ein Blick auf die Infektionszahlen im Laufe der Krise, die das Robert Koch-Institut ermittelte, zeigt einen deutlichen Trend: Männer sterben statistisch gesehen mit mehr als 52 Prozent häufiger an dem Virus als Frauen. Aber woran liegt das? Laut einiger Forscher kann das mit mehreren Faktoren zu tun haben. Zum einen spielt der Lebensstil eine Rolle. Zum anderen werden die Zahlen mit Unterschieden im Immunsystem oder auch den Vorteilen durch das zweite X-Chromosom bei Frauen erklärt. Aber nicht nur klärt die Statistik auf, ob Männer oder Frauen schlimmer betroffen sind, sondern sie zeigt auch, dass vor allem in ländlicheren Gebieten in der zweiten Corona-Welle mehr Menschen gestorben sind. Auf dem Land gibt es mehr ältere Menschen, die statistisch gesehen härter vom Coronavirus betroffen sein können. Außerdem seien Menschen auf dem Land unvorsichtiger im Umgang mit den Kontaktbeschränkungen, heißt es. Der Zusammenhalt, beispielsweise unter Dorfbewohnern, sei stärker und es werde sich dadurch auch mehr getroffen.

 01.06.2021, 13:39 Uhr

Bei der Corona-Pandemie haben sich etwa gleich viele Männer und Frauen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Doch Männer starben häufiger und daher gibt es mehr Opfer unter ihnen. Das fanden nun Forscher mit Hilfe von Statistiken, unter anderen denen vom Robert Koch-Institut, heraus. Den Fakten-Check rund um das Coronavirus gibt’s im Video oben.

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