Wer doppelt gegen das Coronavirus geimpft ist, der ist geschützt – so zumindest die offi-zielle Ansage. Doch das ist nicht ganz richtig, denn einen 100-prozentigen Schutz gibt es bisher nicht und so kommt es hin und wieder zu sogenannten Impfdurchbrüchen. Bedeutet: Vermeintlich sichere, vollständig geimpfte Personen erkranken an Covid-19. Wie das „Re-daktionsNetzwerk Deutschland“ berichtet, waren in Deutschland, in der Zeit vom 01. Feb-ruar bis zum 14. Juli 2021, bereits 5374 solcher Fälle bekannt. Besonders häufig kommt es bei älteren Menschen zu solchen Vorfällen, bei denen es trotz Impfung sogar zu schweren Verläufen oder dem Tod kommen kann. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Antikörper bei Älteren nicht so schnell reifen und auch die Antwort der T-Zellen nicht so stark ausfällt wie bei Jüngeren. Zudem sind auch Personen betroffen, die eine Organspen-de bekommen haben oder Rheuma- oder Krebspatienten sind. Auch die verschiedenen Varianten des Coronavirus, zu der auch die ansteckendere Delta-Variante zählt, sorgen dafür, dass der Schutz einer Impfung ein paar Prozentpunkte schlechter wird.

 23.07.2021, 15:18 Uhr

In Deutschland mussten bereits mehr als 5.000 Menschen eine Coronavirus-Infektion überstehen, obwohl sie eine doppelte Impfung bekommen haben. Meist sind ältere Personen davon betroffen. Doch was steckt genau dahinter? Mehr Details hier.

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