Die Impf-Priorisierung ist seit dem 07. Juni 2021 aufgehoben und seitdem können nun auch Betriebsärzte gegen Covid-19 impfen. Viele Unternehmen wollen schließlich eine Ansteckung mit dem Coronavirus und krankheitsbedingte Arbeitsausfälle vermeiden. Arbeitgeber wünschen sich daher, dass sich ihre Mitarbeiter unbedingt impfen lassen. Doch was passiert, wenn Impfberechtigte keine Impfung haben wollen? Dürfen Arbeitgeber dann ihre Angestellten zum Impfen zwingen? Nein! Denn Arbeitnehmer müssen sich nur impfen lassen, wenn dazu eine gesetzliche Pflicht besteht. Bisher gibt es diese für eine Impfung gegen Covid-19 aber nicht. Auch bei Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäusern und Arztpraxen kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht zur Impfung zwingen. Er muss allerdings sicherstellen, dass Nicht-Geimpfte kein Risiko für Patienten darstellen. Zudem darf der Arbeitgeber keinen Druck auf seine Angestellten ausüben, sich impfen zu lassen - weder durch Anweisungen, mit Drohungen, Abmahnungen oder gar einer Kündigung. Diese Maßnahmen wären dann rechtswidrig. Auch berufliche Nachteile brauchen Angestellte nicht fürchten, da es keine Impfpflicht gibt. Jedoch können medizinische Einrichtungen Bewerber ablehnen, falls diese nicht geimpft sein sollten.

 10.06.2021, 11:26 Uhr

Nun dürfen auch Betriebsärzte gegen Covid-19 impfen. Um Ansteckungen mit dem Coronavirus vermeiden zu können, wünschen sich nun viele Arbeitgeber, dass sich ihre Mitarbeiter impfen lassen. Doch kann mein Chef mich zur Corona-Impfung zwingen? Die aktuelle Rechtslage zeigen wir in unserem Video.

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