Mit dem Start des Julis endet gleichzeitig auch die Homeoffice-Pflicht. Doch das bedeutet offenbar nicht zwangsweise, dass die Vereinbarung zwischen Chefs und Mitarbeitern hinfällig ist. So bleiben einige Regeln aus dem Infektionsschutzgesetz weiterhin bestehen: Testpflicht, Hygienepläne und Maskenpflicht gelten so am Arbeitsplatz unter anderem weiter, was für Unternehmen viel Aufwand bedeuten kann. Doch nicht nur das: Das „Manager Magazin“ zitiert einen Arbeitsrechtler, der darauf verweist, dass die Homeoffice-Pflicht weiterhin gelten könnte. Die Bundesregierung habe Unternehmen verpflichtet, überall da, wo es möglich ist, den Angestellten die Arbeit im Homeoffice anzubieten. Und Arbeitnehmer sind verpflichtet, dieses Angebot anzunehmen, wenn dem nicht dringende Gründe entgegenstehen. Laut dem Experten sind Arbeitnehmer und -geber damit einen Vertrag eingegangen, der auch nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht weiter bestehen könnte. Sofern beide Parteien keine vertraglichen Vorkehrungen getroffen haben, gilt also keine automatische Rückkehr. Unternehmen und ihre Angestellten müssen sich neu einigen. Das kann offensichtlich zu Ärger führen, selbst gerichtliche Verfahren sind nicht ausgeschlossen. Um das zu vermeiden, sollten sich beide Parteien möglichst bald zusammensetzen und über die Rückkehr ins Büro verhandeln.

 01.07.2021, 15:08 Uhr

Das Ende der Homeoffice-Pflicht ging mit dem Start des Monats Juli einher, gleichzeitig warnen Experten jedoch davor, dass einige wichtige Fragen weiterhin unbeantwortet sind und es daher sogar zu gerichtlichen Verfahren kommen könnte. Denn mit dem Ende der Homeoffice-Pflicht geht offenbar nicht einher, dass Angestellte auch wieder ins Büro müssen. Erfahrt hier alle Details!

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