FFP2-Masken gelten während der Coronavirus-Pandemie als eine der sichersten Mund-Nasen-Bedeckungen auf dem Markt. Da die FFP2-Masken jedoch teurer sind als wiederverwendbare Stoffmasken, gibt es inzwischen Gutscheine für FFP2-Masken für alle Risikopatienten. Diese sollen ganz einfach bei der Apotheke eingelöst werden können. Betroffen sollen davon vor allem Senioren und chronisch Kranke sein, doch im Netz meldeten sich nun zahlreiche Bürger zu Wort, die offenbar Gutscheine erhalten haben, obwohl sie nicht zu diesen Gruppen gehören. „Meine vier und sechsjährigen Kinder haben von der Krankenkasse Berechtigungsscheine für Schutzmasken bekommen! Hab ich da was verpasst?! Ich dachte, das kriegen nur über 60-Jährige? Da läuft doch wieder irgendwas schief“, schrieb so beispielsweise ein Twitter-User. Und auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat laut dem „Handelsblatt“ zu seiner Verwunderung Gutscheine vom Bund erhalten. „Da war ich schon etwas überrascht“, erklärte der CSU-Chef so, stellte jedoch auch klar, dass er die Gutscheine zurückgeben wird. Doch handelt es sich bei diesen Zusendungen wirklich um einen Fehler? In Einzelfällen kann dies durchaus der Fall sein. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass man zur vermeintlichen Risikogruppe gehört, ohne davon zu wissen. Die Gutscheine wurden nämlich an alle Versicherten versandt, für die in den Abrechnungsdaten eine Diagnose aus dem vom Gesundheitsministerium vorgegebenen Kriterienkatalog verzeichnet ist. So erhalten beispielsweise Asthma-Patienten Gutscheine, doch es ist durchaus möglich, dass man selbst bei einem Verdacht auf Asthma schon Post mit Gutscheinen für die FFP2-Masken erhält.

 01.02.2021, 15:19 Uhr

FFP2-Masken gelten während der Coronavirus-Pandemie als äußerst sicher und sind teilweise nun sogar zur Pflicht geworden. Für Personen aus der Risikogruppe wurden daher zuletzt Gutscheine für den Mund-Nasen-Schutz verschickt, doch gingen diese etwa an die falschen Personen? Im Netz beschwerten sich nun zumindest einige User nun darüber, dass sie Gutscheine bekommen haben, obwohl sie nicht zur Risikogruppe gehören. Alle Details haben wir hier.

Gutscheine für FFP2-Masken sorgen bei manchen Bürgern offenbar für Verwirrung 

"Liegt hier ein Versehen vor oder was ist die Erklärung dafür, dass auch ich welche bekommen habe?" Diese Frage stellen sich derzeit wohl manche Bürgerinnen und Bürger, die Gutscheine für FFP2-Masken in ihrem Briefkasten vorgefunden haben. Laut Medienberichten war der Plan, dass mehr als jeden dritten Bürger in Deutschland Coupons über vom Bund finanzierte FFP2-Masken erreichen sollen. Eben jene Personen, die vom Coronavirus besonders gefährdet seien. Allerdings, so stellt sich nun heraus, sind auch an Leute, die nicht zur Risikogruppe gehören oder über 60 Jahre alt sind, ebenjene Gutscheine versandt worden - aber warum?

Mehr Lifestyle-News findet ihr ganz einfach mit wenigen Klicks hier:

Auch Markus Söder hat Gutscheine für FFP2-Masken erhalten - und will diese zurückgeben

Dies lässt sich offenbar leicht erklären: So wird die Entscheidung, an wen durch die Krankenkasse Coupons verschickt werden sollen, anhand der Abrechnungsdaten von den behandelnden Ärzten getroffen. Wenn ein Mediziner in der Vergangenheit also eine Diagnose oder eine Vermutung gestellt hat, welche auf die Kriterien des Bundesgesundheitsministeriums zutrifft, kann es also zum vermeintlich irrtümlichen Versand kommen. Aber natürlich ist auch das mögliche Auftreten von einzelnen Fehl-Versendungen nicht außer Acht zu lassen. 

Übrigens: Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gehört zu denjenigen, die sich über einen womöglich falschen Coupon-Versand gewundert haben. "Da war ich schon etwas überrascht", erklärte er wohl gegenüber der "dpa" über den Erhalt des Schreibens. Er selbst werde die Gutscheine jedoch zurückgeben. 

→ Ihr habt den Unterschied zwischen OP- und FFP2-Masken noch nicht so ganz im Blick? Kein Problem! Im unten stehenden Video haben wir alle wichtigen Informationen zusammengefasst - klickt euch rein! 

FFP2 In Bayern ist die FFP2-Maske für Mund und Nase schon seit dem 18. Januar im öffentlichen Nahverkehr sowie im Einzelhandel Pflicht. Mit neuen Beschlüssen zur Verschärfung der Maskenpflicht wollen Bund und Länder jetzt aber deutschlandweit nachziehen, um das Coronavirus effektiver zu bekämpfen. Bislang sind in weiten Teilen Deutschlands auch Stoffmasken erlaubt, nun müssen OP- oder FFP2-Masken getragen werden. Doch worin liegt der Unterschied zwischen FFP2-Masken und OP-Masken? Eine OP-Maske gilt vermehrt als Fremdschutz und hält infektiöse Tröpfchen vom Gegenüber fern. Der Träger der Maske selbst wird erst bei einem festen Sitz geschützt, da an den Rändern Luft vorbeiströmen kann, die ungefiltert eingeatmet wird. Die FFP2-Maske hingegen ist dichter und filtert nicht nur Tröpfchen, sondern auch Aerosole, die ansteckend sein können. Doch auch dafür muss die Maske eng anliegen. Männer mit Vollbärten können sich beispielsweise nicht ausreichend schützen, da die Maske so nicht richtig sitzen kann. Besonders zu beachten ist auch die Dauer des Tragens: Der Bügel über der Nase muss fest angedrückt werden. Sobald eine FFP2-Maske auch nur ein bisschen feucht ist, muss sie gewechselt werden, da der Schutz dann nicht mehr vollumfänglich gegeben ist.

Das könnte dich auch interessieren: