Eine Kaffee- oder Raucherpause während der Arbeitszeit einzulegen, um mal schnell abschalten zu können, ist für viele Mitarbeiter ganz normal. Doch gehören diese Pausen eigentlich zur bezahlten Arbeitszeit? Beispielsweise im Einzelhandel und in der Gastronomie ist es zudem üblich, dass am Ende des Tages aufgeräumt wird. Doch was ist, wenn das nach Dienstschluss passiert? Ein Bericht von „berliner-kurier.de“ gibt jetzt Antworten darauf und so muss der Arbeitgeber das Nacharbeiten in der Regel nicht bezahlen, es sei denn, es gibt eine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag. Raucherpausen werden übrigens auch nicht bezahlt. Dem Bericht zufolge haben Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf, während der Arbeitszeit eine bezahlte Raucherpause zu machen. Mitarbeiter können nur verlangen, dass sie Pausen machen dürfen, nicht aber, dass diese bezahlt werden. In den gesetzlichen Pausen darf natürlich geraucht werden. Und was ist mit einer kurzen Kaffeepause? Diese zählt zwar als Pause, auch wenn es nur fünf Minuten dauert, muss aber vom Arbeitgeber ebenfalls nicht vergütet werden. Den PC hoch- oder runterzufahren oder auch das Einrichten einer Maschine wird dagegen als sogenannte Rüstzeit bezeichnet und die gehört zur Arbeitszeit, da diese Zeit erforderlich ist, um die vom Arbeitgeber vorgegebenen Aufgaben ausführen zu können.

 16.08.2021, 11:24 Uhr

Zwischendurch mal eine Kaffeepause zu machen oder während der Arbeit zu rauchen, ist für viele Mitarbeiter ganz normal. Doch muss der Arbeitgeber diese Pausen auch bezahlen und zählen sie zur Arbeitszeit? Welche Regeln hierfür gelten und weitere Beispiele gibt es in unserem Video.

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