NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat den sogenannten „Brücken-Lockwdown“ beim Besuch eines Impfzentrums in Aachen ins Gespräch gebracht. Damit fordert er einen kurzen, harten Lockwdown, um die Corona-Infektionszahlen schnell zu senken. Mit dem sogenannten „Brücken-Lockdown“ solle demnach die Zeit überbrückt werden, bis alle Menschen geimpft sind. Dafür sind noch weniger private Kontakte nötig und das könnte zudem Ausgangsbeschränkungen in den Abend- und Nachtstunden bedeuten. Laut Laschet sei das ein effektives Mittel, um Kontakte im privaten Raum zu reduzieren. Mehr müsse auch im Bereich Homeoffice getan werden. „Es sind immer noch viel zu viele Menschen in Bewegung zum Arbeitsplatz“, sagte Laschet laut dem „Handelsblatt“. In den zwei bis drei Wochen des Lockdowns müsse die Homeoffice-Offensive der Wirtschaft nochmals vorankommen, erklärte er daher. Weiterhin sollen Restaurants geschlossen bleiben. Außerdem müsse es auch im gesamten Freizeitbereich nochmals eine Reduzierung geben. Auch auf das Notwendige bei Kitas und Schulen müsse man sich fokussieren. Flächendeckende und eng getaktete Tests müssen hier durchgeführt werden, forderte der Ministerpräsident von NRW außerdem. Vor diesem Hintergrund sprach sich der Politiker auch für ein Vorziehen der für den 12. April geplanten Runde von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder auf die kommenden Tage aus. Aus Regierungskreisen in Berlin hieß es aber bereits am Montag, dass es keinen neuen Termin geben wird. Der Bund sei immer bereit zu beraten, wenn es sich als erforderlich erweise.

 06.04.2021, 11:53 Uhr

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet fordert einen sogenannten „Brücken-Lockdown“ zur Eindämmung der Corona-Infektionen. Hier sollen auch Ausgangsperren eine Rolle spielen. Welche Bereiche von dem harten Lockdown besonders betroffen sein könnten und was genau dahintersteckt, gibt es in unserem Video zu sehen.

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