Milliarden auf der hohen Kante Durch die Coronavirus-Pandemie sind zahlreiche deutsche Bürger zu echten Sparfüchsen geworden. Viele haben ihr Geld auf die hohe Kante gelegt - für den Fall der Fälle. Und dadurch sind die Bankeinlagen nicht nur schon sehr hoch, sie steigen Prognosen zufolge auch noch weiter. Laut der Bundesbank horteten die Deutschen zwischen Januar 2020 und Januar 2021 1,73 Billionen Euro bei der Bank. Das entspricht einem Wachstum von 182 Milliarden im Vergleich zum Vorjahr. Das Münchner Ifo-Institut geht sogar davon aus, dass die Summe im ersten Quartal 2021 noch weiter steigen wird. Der Konsum ist demnach also auch zurückgegangen. Check24 zufolge wären aufgrund zahlreicher Schließungen größere Anschaffungen ausgefallen und auch Urlaubsreisen gab es weniger. Zudem haben Banken seltener Kredite vergeben, da sie vorsichtiger geworden seien. Es ist außerdem davon auszugehen, dass in vielen Bereichen die Kosten steigen werden, sobald Konsum vermehrt möglich ist. Ein Beispiel ist die Reisebranche, in der entgangene Einnahmen wieder reingeholt werden sollen und müssen. Eine höhere Zahlungsbereitschaft gibt es dort ebenfalls, wie es vom Institut der deutschen Wirtschaft heißt. Prognosen seien insgesamt aber schwerer zu machen und wie es am Ende ausgeht, wird die Zeit zeigen, erklärte derweil ein Ifo-Forscher.

 01.04.2021, 07:00 Uhr

Die Deutschen haben Milliarden auf der hohen Kante. Das berichtete zuletzt unter anderem die Bundesbank. Demnach hortet die Bevölkerung sogar deutlich mehr Geld als üblich. Das hat einerseits damit zu tun, dass der Konsum eingeschränkt ist, andererseits damit, dass viele sich eine Sicherheit versprechen. Mehr Details gibt es hier.

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