Journalistischen Medien in Deutschland wird immer mehr Misstrauen ausgesprochen: So soll tatsächlich jeder Vierte in Deutschland der Meinung sein, dass Politik und Medien in Sachen Coronavirus unter einer Decke stecken. Dies geht jetzt aus einer repräsentativen Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Doch nicht nur das: 23 Prozent der Befragten glauben zudem daran, dass eine geheime Organisation großen Einfluss auf politische Entscheidungen nimmt. Bei einer nicht-repräsentativen deutschlandweiten Befragung Ende März glaubten noch nur acht Prozent an solche Verschwörungstheorien. Ihre Informationen beziehen viele der jüngeren Befragten dabei hauptsächlich von YouTube: 70 Prozent der unter 30-Jährigen gaben an, sich auf der Videoplattform über die Politik zu informieren. Damit hat YouTube einen höheren Stellenwert als beispielsweise lokales Fernsehen. Persönliche Gespräche, überregionales öffentliches Radio sowie Fernsehen und Lokalzeitungen landen jedoch noch vor der Plattform. Traditionelle Medien wie öffentlich-rechtliche Sender werden dabei nach wie vor von allen Altersklassen weiterhin als glaubwürdiger eingeschätzt als die sozialen Medien. Dabei bereitet den Forschern aber vor allem die App Telegram Sorgen, die auch der ehemalige DSDS-Juror Michael Wendler für das Verbreiten von diversen, fragwürdigen Theorien nutzt. So sei die App laut dem Institut der deutschen Wirtschaft zu einem „Ausweichmedium für die Verbreitung von extremistischen Inhalten geworden“.

 22.01.2021, 07:00 Uhr

Misstrauen die Deutschen den Medien? Eine Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigte nun auf, dass Verschwörungstheorien, wie auch Ex-DSDS-Juror Michael Wendler sie verbreitete, immer populärer werden. So glaubt jeder vierte Deutsche beispielsweise daran, dass Medien und Politik unter einer Decke stecken. Alle weiteren Infos gibt’s oben in unserem Video.

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