Lohnfortzahlung Quarantäne Die Infektionszahlen geben es bislang nicht her und auch die täglichen „Impfrekorde“ ändern vorerst nichts. Doch die Menschen wollen trotzdem in den Urlaub! Einige Ziele gelten allerdings als Risikogebiete und daher fragt sich manch einer, wie es im Fall einer Quarantäne eigentlich mit dem Gehalt aussieht. Kann man im Homeoffice arbeiten, entsteht ohnehin kein Problem. Hat man sich unverschuldet angesteckt, so ist man finanziell ebenfalls auf der sicheren Seite und erhält nach dem Infektionsschutzgesetz weiterhin seinen Lohn. Reist man allerdings in ein Risikogebiet und ist sich dessen bewusst, so muss man anschließend in Quarantäne und erhält für diese Zeit keinen Lohn. In diesem Fall kann der Mitarbeiter nämlich aus Selbstverschuldung seine Arbeitsleistung nicht erbringen und bekommt laut Bundesgesetzbuch deshalb keine Entgeltfortzahlung. Auch eine Entschädigung gibt es in diesem Fall nicht. Das ist auch im dritten Bevölkerungsschutzgesetz nachzulesen. Dies gilt allerdings nur, wenn es um vermeidbare Reisen geht, also um Reisen, für die es „keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe“ gab. Übrigens: Wird das Reiseziel während des Aufenthalts zum Risikogebiet, liegt kein Selbstverschulden vor.

 16.04.2021, 13:04 Uhr

Nicht wenige sehnen sich nach Urlaub in der Coronavirus-Pandemie. Doch je nachdem wohin man fährt oder fliegt, könnte es anschließend finanzielle Probleme geben. Doch was gilt, wenn man nach einer Auszeit im Risikogebiet in Quarantäne muss? Gibt es weiterhin Gehalt? Die Antworten gibt’s oben in unserem Video.

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