Bankautomaten Gerade zu Beginn der Coronavirus-Pandemie stellten sich viele die Frage, ob sich das Virus auch über Bargeld verbreitet - und so nahm die Nutzung von Münzen und Scheinen als Zahlungsmittel ab. Inzwischen lässt sich fast überall mit Karte zahlen und nun macht sich das Ganze auch stark bemerkbar. Wie „WELT am Sonntag“ in Berufung auf Kersten Trojanus, den Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten berichtet, sei die Bargeld-Nachfrage an Automaten um satte 75 Prozent zurückgegangen. Zur Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten gehören mehrere Betreiber, die deutschlandweit 5.000 Geräte betreiben, was hierzulande rund zehn Prozent aller Automaten ausmacht. Die Konsequenzen sind wie folgt: Etwa 1.000 sind außer Betrieb genommen worden und zwei- bis dreihundert davon werden sogar komplett abgebaut. Wie „WELT am Sonntag“ weiter berichtet, trifft es aber auch die Geldautomaten von Banken. Am Beispiel der Commerzbank heißt es, dass es einen Rückgang der Nachfrage nach Bargeld um durchschnittlich 10 bis 15 Prozent gegeben habe. Es bleibt abzuwarten, ob sich in Zukunft alle an Kartenzahlung gewöhnen werden oder viele Deutsche wieder verstärkt mit Bargeld shoppen werden.

 29.03.2021, 10:28 Uhr

Die Nachfrage nach Bargeld ist drastisch gesunken und das macht sich auch bei Geldautomaten bemerkbar. Demnach werden viele Geräte in Deutschland außer Betrieb genommen - einige sogar gänzlich abgebaut. Weitere Details verraten wir hier.

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