Die Verbraucherpreise steigen weiter in die Höhe. Das belegt jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Im Februar 2021 sollen sich demnach Nahrungsmittel um 1,4 Prozent verteuert haben, auch Dienstleistungen stiegen um 1,4 Prozent auf Jahressicht. Wohnungsmieten kletterten dabei um 1,3 Prozent nach oben. Die Benzinpreise sind zudem ebenfalls spürbar angestiegen: Im Schnitt kostete der Liter E10 1,39 Euro, Diesel lag bei 1,27 Euro. Gründe für die erhöhten Preise bei Nahrung, Wohnen und auch Benzin gibt es mehrere, denn seit der Corona-Krise ist die Inflation erstmals wieder angestiegen. Schon im Januar machte sie einen Sprung, nachdem die beschlossene Mehrwertsteuersenkung auslief. Darüber hinaus gibt es seit Januar eine neue CO2-Abgabe von 25 Euro je ausgestoßener Tonne, die beim Verbrennen von Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas entsteht. Die Verteuerung der Preise könnte sich dabei sogar noch fortsetzen. Der Grund? Der Corona-Lockdown hat mehrere Branchen hart getroffen, sodass Friseure, Hotels oder auch Gaststätten die Preise erhöhen könnten - auch um so die zusätzlichen Kosten für neue Hygienemaßnahmen wieder reinzuholen. Ob die Inflation aber dauerhaft ansteigt, ist bislang umstritten. Insgesamt haben sich die Verbraucherpreise um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht, was der stärkste Anstieg seit März 2020 mit damals 1,4 Prozent war.

 02.03.2021, 15:01 Uhr

Im Februar 2021 gab es einen deutlichen Preisanstieg in den Bereichen Nahrung, Benzin aber auch Wohnen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Warum noch weitere Kosten auf uns Verbraucher zukommen könnten? Mehr Infos und Details gibt es in unserem Video.

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