WhatsApp macht bei seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen mal wieder einen Rückzieher. Die ursprünglich für Anfang Januar geplante Frist, um den neuen AGB zuzustimmen, wurde nach einem großen Shitstorm im Netz bis zum 15. Mai verlängert. Doch auch jetzt galt noch: Wer nicht zustimmt, wird mit Einschränkungen leben müssen. So wurde in einem FAQ-Eintrag beispielsweise angekündigt, dass man im Anschluss „weder Nachrichten lesen noch welche senden können“ wird. Nach 120 Tagen der Inaktivität sollten die Accounts der Nutzer sogar gelöscht werden! Doch laut „Chip“ macht WhatsApp nun erneut einen Rückzieher: Die geplanten Einschränkungen wurden nun zumindest vorerst verschoben. So erklärte das Unternehmen in Anbetracht dessen, dass einige Nutzer wohl noch nicht zugestimmt haben: „Daher werden wir am 15. Mai weder Konten löschen, noch wird jemand die Funktionalität von WhatsApp verlieren. Wir werden aber in den nächsten Wochen weitere Erinnerungen an die Nutzer senden.“ Nutzerinnen und Nutzer von WhatsApp, die den AGB nicht zustimmen, können über die App also auch nach dem 15. Mai weiter chatten wie zuvor. Wie lange dieser Kulanzzeitraum läuft, stellte WhatsApp jedoch nicht klar. Die AGB-Zustimmung soll aber in jedem Fall durchgesetzt werden. Die neuen Geschäftsbedingungen beziehen sich vor allem auf Gespräche mit Unternehmen, die über die Plattform werben können. Auf die Kommunikation unter Freunden sollen sie keinen Einfluss haben.

 10.05.2021, 15:46 Uhr

Bis zum 15. Mai 2021 sollen die Nutzer von WhatsApp den neuen AGB der App zustimmen, sonnst könnte es zu Einschränkungen oder sogar zur Löschung des Accounts kommen, hieß es. Doch offenbar macht WhatsApp nun doch nicht Ernst! Was hinter dem Rückzieher steckt und was nun auf die User der App zukommt? Erfahrt hier alle Details zum Drama rund um WhatsApp in unserem Video.

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