Wer im Notfall keine Rettungsgasse bildet, muss 320 Euro statt wie bisher 200 Euro zahlen. Zudem gibt es einen Monat Fahrverbot. Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen werden härter bestraft. Innerorts gilt: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 21 km/h bis 25 km/h gibt es ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro. Bisher waren es 80 Euro. Bei 16 bis 20 km/h sind es 70 statt 35 Euro, zwischen 11 bis 15 km/h sind es 50 statt 25 Euro und bei bis zu 10 km/h verdoppelt es sich von 15 auf 30 Euro. Außerorts gilt bei 21 bis 25 km/h ein Bußgeld von 100 Euro statt 70 Euro. Bei 16 bis 20 km/h zu viel auf dem Tacho sind es 60 statt 30 Euro. Bei bis zu 15 km/h zu viel sind es 40 Euro und bis zu 10 km/h 20 Euro. Auch Falschparken wird teurer: Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 Euro rechnen. Das Bußgeld für das unerlaubte Zuparken von Feuerwehrzufahrten oder die Behinderung von Rettungsfahrzeugen wird mit 100 Euro bestraft. Verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken, kostet ab sofort bis zu 110 Euro.

 09.11.2021, 16:28 Uhr

Der neue Bußgeldkatalog ist da! Autofahrer müssen sich auf höhere Strafen bei zu schnellem Fahren oder anderen Verstößen einstellen. Was genau ab sofort teurer ist und wie viel man für Falschparken & Co. nun zahlen muss? Das und mehr gibt’s hier im Video.

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