Produktpiraterie Die Corona-Krise hatte nicht nur durch die Schließung vieler Geschäfte einen großen Einfluss auf die Wirtschaft, während der Pandemie scheint auch die Produktpiraterie deutlich zugenommen zu haben. Dies berichtet nun zumindest die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums. Dabei gab es mehr gefälschte Kleidung, Elektronik und Kosmetik, doch vor allem im medizinischen Bereich kommt es nun auch immer häufiger zur Piraterie: Corona-Schutzausrüstung, Masken, Schnelltests, Desinfektionsmittel – all diese Produkte wurden aufgrund der hohen Nachfrage gefälscht und könnten ernsthafte Probleme verursachen, da sie nicht den europäischen Richtlinien entsprechen. Plagiate haben dabei im vergangenen Jahr rund sieben Prozent aller Einfuhren in die EU ausgemacht, dabei wurden Waren im Wert von über 120 Milliarden Euro importiert. Gut dreiviertel der Fälschungen kamen aus China. Auch der während der Pandemie boomende Online-Handel hat laut der EU einen Einfluss auf die Zunahme der Plagiate, da man die Qualität des Produkts als Käufer nicht so gut überprüfen kann wie im Laden. Das Vorgehen gegen Produktpiraterie wurde dabei als „Kampf ohne Ende“ bezeichnet, der jedoch trotzdem angegangen werden muss.

 10.06.2021, 15:06 Uhr

Auch wegen der Corona-Pandemie kam es zuletzt immer häufiger zu Plagiaten: So ist aktuell vor allem der medizinische Bereich von der Produktpiraterie betroffen. Dabei hat dies aber nicht nur wirtschaftliche Folgen, denn die Produkte entsprechen nicht den europäischen Richtlinien. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Das könnte dich auch interessieren: