Homeschooling Homeschooling ist in Zeiten der Corona-Pandemie alltäglich geworden, doch obwohl das digitale Lernen mittlerweile etabliert ist, hat die Bildungsform einige Schwächen und die liegen nicht unbedingt nur bei den Schulen, sondern bei den Eltern. Das zeigt jetzt eine aktuelle Bitkom-Studie. Eine Drittel der Schüler konnte so zeitweise nicht auf Apps oder Softwares zugreifen, heißt es laut der repräsentativen Umfrage unter Eltern. Für die Studie wurden 1000 Eltern mit mindestens einem Kind im Alter zwischen 6 und 18 Jahren befragt. Laut dem Bitkom-Geschäftsführer haben vor allem die Probleme mit den Lernplattformen und „der Verzicht auf den Einsatz bewährter Technologien das Homeschooling in den vergangenen Monaten ausgebremst“. Ebenfalls alarmierend: 40 Prozent der Schüler sollen auch Probleme mit dem WLAN in den eigenen vier Wänden haben. Bei mehr als einem Viertel ist die Internet-Geschwindigkeit demnach nicht ausreichend. Eine Geschwindigkeit von 16 Megabit pro Sekunde oder weniger kann bei Videocalls und Videostreaming dabei bereits zu Problemen führen. Technisch ausgestattet sind jedoch mehr als die Hälfte der Kinder, in jeder fünften Familie werden die privaten Geräte der Eltern vom Schulkind genutzt. Schulen stellen aber auch Geräte zur Verfügung. Die Studie zeigt, dass das digitale Lernen in den Familien angekommen ist. Doch 95 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass es in Deutschlands Schulen große Defizite in Sachen Digitalisierung gibt. Acht von zehn Eltern sagten dabei, es müsse mehr in IT und digitale Endgeräte investiert werden.

 30.04.2021, 14:47 Uhr

Homeschooling ist eine wichtige Möglichkeit für Schüler, sicher in Zeiten der Corona-Krise zu lernen. Doch eine Studie von Bitkom bestätigte nun einige Defizite dabei. Demnach gibt es Probleme auf Seiten der Schule aber auch der Eltern. Hier werden jeweils verschiedene Aspekte bemängelt. Alle Details gibt’s oben im Video.

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