FFP2 In Bayern ist die FFP2-Maske für Mund und Nase schon seit dem 18. Januar im öffentlichen Nahverkehr sowie im Einzelhandel Pflicht. Mit neuen Beschlüssen zur Verschärfung der Maskenpflicht wollen Bund und Länder jetzt aber deutschlandweit nachziehen, um das Coronavirus effektiver zu bekämpfen. Bislang sind in weiten Teilen Deutschlands auch Stoffmasken erlaubt, nun müssen OP- oder FFP2-Masken getragen werden. Doch worin liegt der Unterschied zwischen FFP2-Masken und OP-Masken? Eine OP-Maske gilt vermehrt als Fremdschutz und hält infektiöse Tröpfchen vom Gegenüber fern. Der Träger der Maske selbst wird erst bei einem festen Sitz geschützt, da an den Rändern Luft vorbeiströmen kann, die ungefiltert eingeatmet wird. Die FFP2-Maske hingegen ist dichter und filtert nicht nur Tröpfchen, sondern auch Aerosole, die ansteckend sein können. Doch auch dafür muss die Maske eng anliegen. Männer mit Vollbärten können sich beispielsweise nicht ausreichend schützen, da die Maske so nicht richtig sitzen kann. Besonders zu beachten ist auch die Dauer des Tragens: Der Bügel über der Nase muss fest angedrückt werden. Sobald eine FFP2-Maske auch nur ein bisschen feucht ist, muss sie gewechselt werden, da der Schutz dann nicht mehr vollumfänglich gegeben ist.

 20.01.2021, 11:07 Uhr

Das Tragen von FFP2-Masken und OP-Masken im Nahverkehr und in Geschäften wurde im Kampf gegen das Coronavirus von Bund und Ländern beschlossen. Doch welche Unterschiede gibt es zwischen den beiden Masken und welcher Typ schützt mehr? Hier gibt’s es die Antworten rund um die schärfere Maskenpflicht.

Das könnte dich auch interessieren: