Auch während der Coronavirus-Pandemie boomt der Online-Handel. Deutschlandweit setzen die Bürger immer mehr auf das Shoppen im Netz, was vor allem für lokale Geschäfte zum Problem wird. Dagegen möchte nun der Städte- und Gemeindebund vorgehen und den stationären Händlern unter die Arme greifen. Dafür hat man die Einführung einer Zusatzabgabe beim Online-Shopping gefordert. Wie das Handelsblatt berichtet, soll diese „Paketabgabe“ wie eine extra Steuer auf alle Online-Einkäufe erhoben werden. Doch welche Folgen hätte dies für die Kunden? Die Kosten der Paketabgabe sollen eigentlich die Händler selbst tragen, doch diese könnten auch einfach die Lieferkosten erhöhen, um keinen Verlust zu machen. Wird Online-Shopping dann also für alle teurer? Vorerst nicht! Denn ob die Abgabe für Online-Einkäufe wirklich durchgesetzt werden kann, bleibt weiter fraglich. Bereits im Jahr 2020 wurden erste Pläne einer solchen Steuer von der Union vorgelegt, das Vorhaben stieß jedoch auf viel Gegenwind. So würde eine solche Steuer beispielsweise auch lokale Händler treffen, die ein Online-Angebot haben. Außerdem ist unklar, wie eine solche Abgabe rechtlich und bürokratisch umsetzbar ist.

 29.04.2021, 15:14 Uhr

Kommt bald eine Steuer fürs Online-Shopping? Diesen Vorschlag unterbreitete nun zumindest der Städte- und Gemeindebund. Dabei soll beim Einkaufen im Netz eine Zusatzabgabe anfallen, die eigentlich von den Händlern übernommen werden soll. Doch diese Kosten könnten auch auf die Kunden abgewälzt werden. Wird Einkaufen im Netz also vielleicht bald teurer? Alle Details dazu gibt’s oben im Video.

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