Rund ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie haben 64 Prozent der Deutschen ihr Schlafverhalten verändert. Das sind die Ergebnisse der von der mhplus Krankenkasse durchgeführten Studie „Schlafen in Corona-Zeiten“. Mehr als 1.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wurden dafür bevölkerungsrepräsentativ befragt. Demzufolge hat jeder Zweite abends Probleme beim Einschlafen und wacht morgens gerädert auf. Die Gründe für die anderen Schlafgewohnheiten sind laut der mhplus-Studie vielfältig: Vor allem Eltern mit Kindern verspüren den Zeitdruck, weil sie während des Lockdowns gezwungen sind, tagsüber Homeoffice und Familie unter einen Hut zu bekommen. Viele machen sich zudem Sorgen um die Kinder. Bei anderen führt das Runterfahren des öffentlichen Lebens zu einem erhöhten Medienkonsum: TV, Streaming-Portale, Internet und Smartphone werden von 30 Prozent der Bevölkerung aktuell stärker genutzt. Ein besonders großer Stressfaktor für 55 Prozent der Befragten sind die fehlenden sozialen Kontakte. Vier von zehn Befragten beklagten sich über zu wenig Entspannung oder Ablenkung. Einem Drittel fehlt zudem der körperliche Ausgleich durch Sport.

 17.02.2021, 14:15 Uhr

Homeoffice, Kinderbetreuung sowie Medienkonsum bis spät in den Abend bringen nicht nur den Tagesrhythmus der Deutschen während der Corona-Pandemie durcheinander, sondern auch die Nachtruhe. Die Folge: Jeder Zweite hat abends Probleme einzuschlafen und schläft insgesamt schlechter. Auch das Fehlen der sozialen Kontakte hat starke Auswirkungen auf uns. Die Details gibt’s oben im Video.

Das könnte dich auch interessieren: