Telegram knackt Meilenstein: Sind neue WhatsApp-AGB der Grund?

Das Jahr 2021 startete für den Messenger Telegram mit einem vollen Erfolg: Wie „t3n“ berichtet, konnte man in der ersten Januarwoche die Marke von 500 Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern knacken. Dabei gab es allein innerhalb von 72 Stunden ganze 25 Millionen Neuanmeldungen, wie Telegram-Gründer Pawel Durow mitteilte. Doch wie kam es zu dem rasantesten Anstieg der 7-jährigen Unternehmensgeschichte? Kurz vor dem Ansturm auf Telegram kündigte WhatsApp neue Nutzungsbedingungen an, die bei einigen Usern wohl für Verwirrung sorgten. Laut den neuen AGBs darf WhatsApp nämlich ausdrücklich Daten an Facebook übermitteln. Seit 2016 werden Daten mit der Social-Media-Plattform geteilt, solange man dies in den Einstellungen nicht ausschaltet. Bei dem Update handelt es sich also eigentlich um nichts Neues, doch die Verunsicherung sorgte wohl dafür, dass viele den Schritt hin zu Telegram machten. WhatsApp stellte mittlerweile übrigens klar, dass lediglich die Daten von Chats mit Unternehmen mit Facebook geteilt werden. An den privaten Unterhaltungen mit Freunden soll sich nichts ändern.

Cedric Litzki
 13.01.2021, 15:57 Uhr

Ist ausgerechnet WhatsApp schuld am Boom von Telegram? Der Messenger knackte zuletzt einen Meilenstein, in dem 500 Millionen Nutzer im Januar aktiv waren. Doch wieso wechselten zuletzt immer mehr Leute hin zu Telegram? Liegt es an den neuen WhatsApp-AGB? Erfahrt es hier.

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