Diese Aktion könnte der Beginn von etwas ganz Großem gewesen sein: Die deutsche Kunstturnerin Elisabeth Seitz und ihre Kolleginnen Sarah Voss und Kim Bui traten bei der diesjährigen Turn-Europameisterschaft in Basel mit sogenannten Unitards auf. Anders als bei den herkömmlichen, knappen Trikots, die in dem Sport verbreitet sind, sind die Körper der Turnerinnen hier bedeckt. Ein Zeichen für ihre „Female Empowerment“-Mission, die Eli gemeinsam mit dem Website- und Domain-AnbieterVerwalter „GoDaddy“ weiter verwirklichen möchte. Doch wie kam es überhaupt zu der Idee? Das verriet die Ausnahmesportlerin im Interview: „Und damit wollten wir uns dafür einsetzen, dass es darum geht, dass die Sportart Turnen wunderschön ist und dass sie am schönsten auszuführen ist, wenn die Frau, die diese Sportart auch ausführt, sich so wohl wie möglich fühlt und dementsprechend einfach selbst entscheidet, was sie anziehen möchte. Und es war so eine Idee, die bei uns im Team entstanden ist und die natürlich, ich sag mal, erstmal auf einer kleinen Grundlage war. Einfach eine Idee war es am Anfang. Und mit ‚GoDaddy‘ habe ich jetzt die Chance und das ist total schön, das auch professionell aufzubereiten und dann noch weitere Schritte zu gehen und, dass es eben nicht nur bei dieser einen kleinen Aktion bleibt.“ Wie groß ihre Mission ist, wird beim Blick auf ihre Homepage klar. Während beim Turnsport laut Eli Seitz die Verantwortungsübernahme von Männern und Frauen „durchmischt ist“, ist dies bei anderen Sportarten jedoch leider noch nicht der Fall. Allerdings könnte sich das nun ändern! Diskussionen laufen nämlich, wie Eli verriet: „Wir zum Beispiel haben eine Bundestrainerin, also eine Frau, und trotzdem auch sehr viele Männer unter uns. Also, es ist wirklich von beidem alles dabei (…). Aber ich habe es in vielen anderen Sportarten gehört, dass es da leider nicht so ist, obwohl es so sein könnte. Beispiel Fußball: Im Frauenfußball zum Beispiel sind in höheren Positionen viele Männer, obwohl Frauen genauso qualifiziert wären, die Jobs zu machen. Und da weiß ich, dass gerade sehr viel diskutiert wird, und ich hoffe, dass es da auch zu dem richtigen Ergebnis kommt, dass genauso Frauen dann diese Positionen einnehmen.“ Doch mit dem Einsatz von Eli Seitz und der Unterstützung von „GoDaddy“ dürfen wir zukünftig wohl weiterhin auf viele Aktionen in Richtung sportliche Gleichberechtigung hoffen.

 07.06.2021, 12:36 Uhr

Bei der Europameisterschaft überraschten Elisabeth „Eli“ Seitz und ihre Turnkolleginnen mit unüblichen, langen Anzügen. Hinter dem etwas Mehr an Stoff steckte allerdings eine große Botschaft für „Female Empowerment“. Wie sie ihre Message auch nach dem Outfit-Statement bei der EM jetzt gemeinsam mit dem Website- und Domainanbieter GoDaddy weiter vorantreibt, hat sie uns im Interview erklärt. Die Antwort des Turn-Stars findet ihr hier.

Ein Outfit als Statement: Erfolgsturnerin Eli Seitz und Kolleginnen in neuen Anzügen

Mit dieser Aktion haben die Kunstturnerinnen Elisabeth Seitz, auch Eli genannt, Sarah Voss und Kim Bui für Aufsehen bei der diesjährigen Turn-Europameisterschaft in Basel gesorgt. Sie gingen in Ganzkörperanzügen in den Wettkampf, sogenannten Unitards. Die verdeckten auch die Beine der Turnerinnen und ließen daher deutlich weniger Haut sehen als die sonst verbreiteten Trikots. Dabei handelt es sich um mehr als ein Outfit, denn Eli wollte damit ein Zeichen für ihre „Female Empowerment"-Mission setzen, die sie gemeinsam mit dem Website- und Domain-Anbieter „GoDaddy” weiter vorantreiben möchte. Wie die Idee zustande kam, verriet die Star-Turnerin im Interview mit „itsintv.de”: „Und damit wollten wir uns dafür einsetzen, dass es darum geht, dass die Sportart Turnen wunderschön ist und dass sie am schönsten auszuführen ist, wenn die Frau, die diese Sportart auch ausführt, sich so wohl wie möglich fühlt und dementsprechend einfach selbst entscheidet, was sie anziehen möchte. Und es war so eine Idee, die bei uns im Team entstanden ist und die natürlich, ich sag mal, erstmal auf einer kleinen Grundlage war. Einfach eine Idee war es am Anfang. Und mit 'GoDaddy' habe ich jetzt die Chance und das ist total schön, das auch professionell aufzubereiten und dann noch weitere Schritte zu gehen und, dass es eben nicht nur bei dieser einen kleinen Aktion bleibt.” Jede Turnerin solle selbst entscheiden können, in welcher Art von Anzug sie sich am wohlsten fühle, betonte Elisabeth Seitz auch in einem Instagram-Post zum Thema.

Elisabeth Seitz: Künftig mehr Frauen in Führungspositionen im Sport?

Die Frage nach „Female Empowerment” lässt sich auch mit dem Blick darauf stellen, wer im Sport Verantwortung in Führungspositionen übernimmt. Beim Turnsport ist Eli Seitz zufolge die Verantwortungsübernahme von Männern und Frauen „durchmischt”, bei anderen Sportarten sehe das teilweise noch anders aus. Die 27-Jährige nimmt aber auch wahr, dass darüber gerade Diskussionen laufen und Veränderungen anstehen könnten: „Wir zum Beispiel haben eine Bundestrainerin, also eine Frau, und trotzdem auch sehr viele Männer unter uns. Also, es ist wirklich von beidem alles dabei (...). Aber ich habe es in vielen anderen Sportarten gehört, dass es da leider nicht so ist, obwohl es so sein könnte. Beispiel Fußball: Im Frauenfußball zum Beispiel sind in höheren Positionen viele Männer, obwohl Frauen genauso qualifiziert wären, die Jobs zu machen. Und da weiß ich, dass gerade sehr viel diskutiert wird, und ich hoffe, dass es da auch zu dem richtigen Ergebnis kommt, dass genauso Frauen dann diese Positionen einnehmen.” Dafür, dass es im Spitzensport vorangeht in Sachen Selbstbestimmtheit und Co., will sich Eli mit der Unterstützung von „GoDaddy” auch künftig in weiteren Projekten einsetzen.

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