Viele Großunternehmen stehen mit Impfstraßen schon in den Startlöchern, denn spätestens ab der zweiten Juniwoche sollen auch die Betriebsärzte gegen das Coronavirus impfen dürfen. Mitarbeiter kleinerer Firmen hingegen werden nach Einschätzung des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte dann in den Praxen der Betriebsärzte die Gelegenheit zur Impfung bekommen. Dass der Arzt allerdings von Betrieb zu Betrieb zieht, sei hier nicht möglich, so der VDBW. Der Hintergrund ist, dass den Ärzten vorrangig der Biontech-Impfstoff zur Verfügung stehen wird, weil davon aktuell sehr viel produziert werde. Doch dieser Impfstoff sei labil und so könne man ihn deshalb nicht in einer Kühltasche aufbewahren, um damit von Unternehmen zu Unternehmen zu ziehen. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte blickt zwar sehr positiv auf den Impfstart durch die Betriebsärzte, warnt aber auch vor Enttäuschungen. Diese könnten mitunter sein, dass nicht jeder am 7. Juni geimpft wird. Vor allem die Verfügbarkeit von den Impfstoffen sei noch nicht ganz klar. Laut dem Bundesgesundheitsministerium sind mindestens 500.000 Impfdosen pro Woche vorgesehen und spätestens ab der Woche vom 7. Juni soll es soweit sein. Je nachdem, wie schnell der Impfstoff geliefert werde, können Betriebe aber auch schon vorher mit den Impfungen starten, erklärte so der Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger.

 04.05.2021, 10:29 Uhr

Mit Impfstraßen haben sich viele Großunternehmen bereits vorbereitet und stehen somit in den Startlöchern. Geplant ist, dass spätestens ab der zweiten Juniwoche auch die Betriebsärzte gegen das Coronvirus impfen dürfen. Für Mitarbeiter kleinerer Firmen wird es hingegen andere Wege geben. Alle Details rund um den Impf-Startschuss gibt es hier.

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